Spamschutz für WordPress E-Mails

Spamschutz für WordPress E-Mails

In den meisten Fällen verschickt ein frisch installiertes WordPress automatisch E-Mail Benachrichtigungen, ohne dass Sie dafür speziell etwas konfigurieren müssen. Allerdings unverschlüsselt und mit keinerlei Spamschutz, weshalb Sie hier unbedingt nachbessern sollten, bevor Ihre Website online geht.

Der Schutz vor Spam und seine Nebenwirkungen

Unerwünschte oder gar gefährliche E-Mails gehören zum Alltag im digitalen Leben. Entsprechend aufwendig ist der Schutz dagegen. Einerseits wollen Sie sich davor schützen, Spam Nachrichten zu´erhalten, andererseits möchten Sie verhindern, dass Ihre Nachrichten im Junk Mail Ordner des Empfängers landen.

Blacklisting vermeiden, Empfänger erreichen

Es können sich Umstände ergeben, in denen Sie als Website Betreiber in Schwierigkeiten kommen, weil Ihre WordPress Installation in kurzer Zeit zu viele Benachrichtigungen versendet. Das passiert zum Beispiel, wenn…

  • … Sie ein stark genutztes Kontaktformular haben
  • … viele registrierte Benutzer auf Ihrer Website Benachrichtigungen erhalten
  • … der Umsatz in Ihrem Online Shop brummt

In diesen Fällen sollten Sie erwägen, den E-Mail Versand über einen professionellen Anbieter abzuwickeln, um zu verhindern, dass Ihre Domäne beziehungsweise Ihr Mailserver auf irgendwelchen Blacklists landet und sie Ihre Empfänger nicht mehr erreichen können.

Spamschutz und verschlüsselten Versand einrichten

Grundsätzlich sollten Sie jedoch ohnehin Ihren Mailserver so einrichten, dass für den Mailversand DKIM, SPF und optional auch DMARC eingerichtet sind. Über Dienste wie mailtester.com können Sie prüfen, ob Ihre Nachrichten von gängigen Mailservern & Empfängern als Spam eingestuft werden. 

Im nächsten Schritt sollten Sie WordPress so einrichten, dass Ihre Website Nachrichten verschlüsselt und mit Spamschutz versendet. Dazu hat sich seit Jahren mit über einer Million Installationen das Plug-in WP Mail SMTP bewährt.

WP Mail SMTP konfigurieren

Eine bewährte Praxis für die meisten herkömmlichen Projekte enthält:

  • Versand durch eine noreply@ihredomäne.endung Adresse
  • geeigneten Namen des Absenders setzen
  • Sicheren SMTPS Zugang einrichten

Wählen Sie die beste Verschlüsselungsmethode, die in Ihrem Hosting Paket verfügbar ist. Vergessen Sie nicht, Ihre Einstellungen zu testen. Häufig scheitert eine erfolgreiche Einrichtung an unvollständig eingerichteten SSL Zertifikaten.

Fazit

Als Betreiber einer (WordPress-) Website sollten Sie dieses Thema unbedingt ernst nehmen. Sie möchten schließlich nicht, dass Nachrichten Ihre Kunden nicht erreichen. Domänen, die auf Blacklists landen, sind von dort sehr schwer wieder heraus zu bekommen.