Das beste WordPress Theme für Ihr Projekt wählen

Das beste WordPress Theme für Ihr Projekt wählen

Die Wahl des richtigen Themes für Ihr WordPress Projekt ist bereits Startschuss oder Sarg für Ihr Vorhaben. Entscheidungen für ein falsches Theme lassen sich häufig nur schwer korrigieren.

Kostenfreies oder Premium Theme?

Manchmal löst sich diese Frage alleine durch ein schmales Budget bei gleichzeitig sparsamen Ansprüchen an die Optik eines Projekts. Wenn Sie sich für ein Premium Theme entscheiden, gucken Sie sehr genau hin, ob das Theme für Einmal-Kaufen-Alles-Erdenkliche-Verbaut-Nie-Wieder-Aktualisierbar gemacht wurde. Damit landen Sie rasch in jeder Hinsicht in einer Sackgasse.

Was macht ein gutes Theme aus?

Darüber gibt es natürlich sehr geteilte Meinungen, auch je nachdem welche Art von Website man bauen möchte. Für nachhaltige, kommerzielle Projekte mit überschaubarem Budget und dem Ziel, sowohl benutzer- als auch suchmaschinenfreundlich zu arbeiten, empfehle ich folgende Gedanken:

  • Lightweight. Möglichst klein in der Installation, möglichst sparsam in der Datenausgabe.
  • Keine Plug-ins, die man verpflichtend mit installieren muss, damit es funktioniert.
  • Verzicht auf mächtige Page Builder, die sehr viel Javascript in den Browser laden, damit die Seiten überhaupt funktionieren.
  • Wenn Sie bereits ein kostenfreies Theme entdeckt haben, achten Sie auf das Datum der letzten Aktualisierungen
  • Wenn Sie sich für ein Premium Theme entscheiden, bevorzugen Sie Anbieter, die auch eine kostenfreie abgespeckte Variante anbieten, die Sie zuerst testen können. Achten Sie wiederum auf die Häufigkeit der Aktualisierungen sowie natürlich die Kompatibilität mit Ihrer möglichst aktuellen WordPress Version.
  • Ihr Theme sollte ausreichend Widget Areas haben. Und genau dort, wo Sie diese benötigen. Es helfen die tollsten Erweiterungen nichts, wenn Sie diese ohne Programmierkenntnisse nicht einbauen können.
  • Wenn Sie ein mehrsprachiges Projekt planen, prüfen Sie vorher die vorhandenen Übersetzungen.

Theme selber bauen?

Diese Frage stellt sich höchstens für ausgebildete Programmierer und lohnt nur in sehr seltenen Fällen den Aufwand. Selbst Produkte wie der Pinegrow Editor benötigen sehr viel Fachwissen, um damit produktiv arbeiten zu können. 

Child Themes verwenden

Ein beliebter Einsteigerfehler besteht darin, viele Einstellungen in einem dann auch nicht sehr clever programmierten Theme sich zu erarbeiten, die dann unwiederbringlich beim nächsten Update überschrieben werden.

Wenn Ihnen das Erscheinungsbild Ihrer Website enorm wichtig ist und Sie viele Inhalte in das Theme einarbeiten (wo Inhalte bis auf wenige Ausnahmen nicht hingehören, dafür hat man Seiten, Beiträge und viele andere Inhaltsarten), sollten Sie grundsätzlich mit Child Themes arbeiten.

Das wird ebenfalls nötig, wenn Sie in Ihrem Projekt nicht darauf verzichten können, PHP Templates zu verändern. Wenn Sie nicht der geborene Programmierer sind, können Sie sich vom Child Theme Configurator Plug-in unterstützen lassen.

Fazit zur Auswahl von WordPress Themes

Gut prüfe, wer sich ewig bindet. WordPress lebt davon, dass Erweiterungen gut und verlässlich ineinandergreifen. In der Praxis hat es sich bewährt, leichtgewichtige Themes zu verwenden, die nur mit dem erweitert werden, was man auch wirklich benötigt.