Social sharing – Soziale Medien und WordPress

Social sharing – Soziale Medien und WordPress

Eine große Folgerschaft in den sozialen Medien kann den Erfolg Ihres Internetauftritts und Ihres Unternehmens sehr positiv beeinflussen. Auch wenn Sie selbst keinen Account in diversen Netzwerken betreiben, kann es nicht schaden, Leser zu ermutigen, Ihre Inhalte zu teilen.

Social Sharing & Following in WordPress einbetten

Unterscheiden wir zuerst zwei Arten von Verweisen in soziale Netzwerke:

  • Social Following: Die Verlinkung auf Ihre Social Media Accounts wie etwa Ihre Facebook Seite
  • Social Sharing: Funktionen, die es Lesern Ihrer Website ermöglichen, Ihre Inhalte unkompliziert zu teilen

Im ersten Fall möchten Sie, dass neue Menschen Ihren Accounts bei Facebook und Co. folgen, im zweiten Fall, dass Menschen Ihre Inhalte teilen, auch wenn Sie selbst in bestimmten sozialen Medien keinen Auftritt haben. In beiden Fällen geht es darum, mehr Reichweite zu erzielen.

Geschichte der Einbettung sozialer Netzwerke

In den unschuldigen Anfängen der sozialen Medien hat der Webmaster sich beide Formen der Einbindung in Form von Scripts oder Einbettungscodes vom jeweiligen Netzwerk geholt und dann irgendwie in den Quellcode der eigenen Website übernommen. Das könnten Sie auch heute noch so machen, ist allerdings in Zeiten der DSGVO keineswegs die beste Variante.

Plug-ins für WordPress

Es gibt sehr viele Plug-ins für WordPress, mit denen Sie Social Following und Social Sharing in Ihr Projekt integrieren können. Viele setzen auf den Klassiker von AddThis, meine Website verwendet momentan Sassy Social Share. Der Ansatz von AddThis bietet Ihnen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, weshalb Sie entsprechend Ihre Datenschutzerklärung pflegen müssen.

Social Sharing und die DSGVO

Nicht nur, aber besonders aus Perspektive der DSGVO, sollten Sie technisch eine Variante wählen, die ohne Cookies, Zählpixel und Ähnlichem auskommt. Egal, wie Sie es grafisch konfigurieren, dahinter sollten ausschließlich einfach ausgehende Links stehen.

Social Sharing und Javascript

Es gibt mehrere gute Gründe, auf Javascript bei Social Sharing & Social Following zu verzichten:

  • es verlangsamt Ihre Website (speziell ohne asynchrones Laden)
  • es verbessert somit nicht gerade Ihre Position in den Suchmaschinen
  • Benutzer, die Javascript in Ihrem Browser deaktiviert haben, können damit nichts anfangen

Überlegen Sie daher, ob es unbedingt notwendig ist, dass Ihre Leser auf Ihrer Homepage sehen, wie viele Likes Sie auf Facebook haben oder wie oft ein Beitrag bereits geteilt wurde. Viele Anwender sind auch von Einblendungen genervt, die sich beim Bildlauf permanent über den Inhalt legen.

Fazit zur Einbindung sozialer Medien

Aus den sozialen Medien können viele wertvolle Zugriffe auf Ihre Homepage entstehen. Bei der technischen Realisierung ist weniger oft mehr und entspricht auch eher den Vorschriften der DSGVO. Achten Sie zudem darauf, bei sensiblen Inhalten die Teilen Funktion eher abzuschalten.