Mit Werbung auf der eigenen Website Geld verdienen

Mit Werbung auf der eigenen Website Geld verdienen

Sie haben viele Besucher auf Ihrer Website und möchten durch Werbung die Betriebskosten refinanzieren? Oder Ihr Geschäftsmodell besteht grundsätzlich darin, mit Werbung Geld zu verdienen? Die Zeiten, in denen man hier und da einen unschuldigen Banner platzierte, sind lang vorbei. Zudem müssen Sie inzwischen die DSGVO berücksichtigen.

Bevor Sie mit Werbung beginnen

Bevor Sie daran denken, mit Werbung wirklich Geld zu verdienen, brauchen Sie zuerst eine wesentliche Voraussetzung: Jede Menge hochwertigen Inhalt und einen konstanten Strom an hohen Zugriffszahlen. Egal, ob Sie an Einblendungen (CPM, Tausend-Kontakt-Preis), Klicks (CPC Cost-per-Click) oder Konversionen (Provisionen für abgeschlossene vermittelte Verkäufe) verdienen möchten, ohne jede Menge Traffic wird Ihr administrativer Aufwand mehr kosten als die Erträge einspielen.

Haben Sie genügend Besucher, dann entwickeln Sie eine Strategie, mit welchen Werbeanbietern Sie zusammenarbeiten möchten. Sie könnten sich, mit allen Vorteilen und Nachteilen, beispielsweise entscheiden, nur mit Google AdSense zu werben. Oder Sie schließen sich anderen Werbenetzwerken an, tragen sich in zahlreichen Affiliate Programmen ein und machen auch noch irgendwas mit Amazon. 

Bevor Sie Ihre erste Werbung schalten können, müssen Sie sich womöglich an vielen Orten registrieren und oft auch zuerst freischalten lassen. Je professioneller der Werbeanbieter, desto mehr Zeit werden Sie mit dem Einrichten der Werbeeinstellungen verbringen. Bei jedem Anbieter studieren Sie die Bedingungen genau und achten, welche Verstöße zu vermeiden sind. Verwenden Sie viele Anbieter, ist darauf zu achten, was man gemeinsam verwenden darf und was nicht.

Die klassischen Fragen beim Einblenden von Werbung

Wenn Sie Geld verdienen möchten, dann müssen Sie Werbung auf Ihrer Website so einblenden, dass Sie die Zielgruppe nicht nur optimal erreicht, sondern die Zielgruppe auch optimal motiviert wird, darauf zu klicken und eine Transaktion anschließend zu tätigen. Es braucht also möglichst interessante Inhalte, an deren Ende der Leser motiviert ist, die möglichst passende Werbung zu konsumieren.

Administrativ betrachtet stellen sich, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, folgende Konzeptfragen:

  • Was baue ich ein? Welche Werbeinhalte sind auf meiner Website tabu, welche ausdrücklich erwünscht?
  • Welche Formate setze ich ein? Großformatiges tut in der Regel der Suchmaschinenoptimierung gar nicht gut. Alles, was blinkt und blitzt, verärgert viele Besucher.
  • Wann setze ich welche Werbung ein? Tue ich mir den Aufwand an, zeitlich begrenzte Aktionen zu unterstützen und meine Werbeplätze stets zu adaptieren?
  • Welche technischen Formate unterstütze ich? Wie gehe ich mit unterschiedlichen Formaten aus den Anforderungen des Responsive Design um? Platziere ich in der AMP Version meiner Website ebenfalls Anzeigen? Vielleicht auch in meinem RSS Feed?
  • Wie rotiere ich am besten meine Werbung, um herauszufinden, was meine Performer und meine Loser sind?
  • Welche technischen Konfigurationen habe ich in meiner Website vorzunehmen, die ausschließlich beim Einsatz von Werbeanzeigen zusätzlich erforderlich sind?

Plug-in für professionelles Werben mit WordPress

Zusätzlich zu den zuvor genannten Fragen kommen noch weitere Herausforderungen hinzu. Zum Beispiel die Frage, wie man es handhabt, wenn der Besucher einen Werbeblocker installiert hat. Oder die noch viel gewichtigere Frage: Wie teste ich meine Werbeschaltung vorher? Wenn Sie an CPC verdienen, dürfen Sie die Anzeige selbst nicht anklicken, es wäre Klickbetrug. Im CPM Modell dürfen Sie die Anzeigen nicht mal einblenden. 

Für all diese Fragen und noch vieles mehr gibt es für WordPress das Plug-in Advanced Ads – Ad Manager. Es ist gewissermaßen das Schweizer Messer zum Verdienen an Werbung in WordPress. Programmiert von einem langjährigen Profi, der in das Plug-in nun wirklich (fast) alles eingebaut hat, was man jemals brauchen wird, wenn man professionell arbeiten will. Aber selbst für Einsteiger, die mit ersten sanften Schritten und vorerst nur beispielsweise Google AdSense beginnen möchten, eine unverzichtbare Starthilfe.

DSGVO und Werbung

Effektive Werbung lebt davon, dass die interessanteste Werbung den besten Besucher zur besten Zeit am besten Ort erreicht. Aus diesem Grund sammeln natürlich alle, die Werbung schalten, so viele Daten wie möglich. Ebenso jene, die professionell Werbeplätze anbieten. Womit eine Unmenge an Cookies, Javascript, Zählpixel und sonstige Datenerfassungen ins Spiel kommen. 

Sie haben, bevor Sie an Werbung dachten, bereits viel Aufwand investiert, um Ihre Website DSGVO konform zu gestalten? Und empfanden sich dabei inhaltlich und in Ihren Ressourcen schwer gefordert? Dann ist das Schalten von Werbung hinsichtlich EU-Datenschutz-Grundverordnung die Mutter aller Aufgaben. Planen Sie sehr viel Zeit und gegebenenfalls einen Juristen mit ein, um Ihre Datenschutzerklärung und Ihre Cookie Warnung so rechtssicher wie möglich zu machen.

Fazit zum Geschäftsmodell Werbeeinnahmen

Es mag verlockend und sehr spannend sein, mit der eigenen Website durch Werbung Geld zu verdienen. Doch die unschuldigen Anfangsjahre sind lang vorbei. Werbeanzeigen zu schalten, ist ein eigenes Projekt im Projekt. Durch die DSGVO ist die Aufgabe keinesfalls einfacher geworden. Und ohne ausreichend Inhalte & Besuche werden Sie genau gar nichts verdienen.