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Keyword Recherche

Keyword Analyse & Recherche: Suchbegriffe analysieren

Viele sehen die Schlüsselwortrecherche als lästiges und mühsames Thema rein in der Suchmachinenoptimierung. Dieser Ansatz greift viel zu kurz. Denn ihre Ergebnisse unterstützen Dich im ganzen Marketing und in Deiner kompletten Kommunikation mit Interessenten, Kunden und Geschäftspartnern. Die Zielgruppenanalyse sagt Dir, welche Zielgruppen für Deine Produkte und Dienstleistungen relevant sind. Eine Analyse nach Pain & Gain wiederum ermittelt, welche Sorgen und Hoffnungen Deine Zielgruppe in ihrer Sprache besitzt. Darüber solltest Du schreiben und sprechen. Alles was in Deinem Geschäft einen Namen trägt, sollte relevantes Suchvolumen mit der richtigen Suchintention besitzen. Deshalb sind Schlüsselwörter so wichtig.

Was eine Schlüsselwortrecherche überhaupt ist

Was eine Schlüsselwortrecherche ist und wie sie sich von bloßer Begriffssuche abgrenzt

Schlüsselwortrecherche (Keyword Recherche, Keyword Research) meint das systematische Auswerten von Begriffen (Keywords), die Nutzer tatsächlich in Suchmaschinen eingeben. Du machst das weniger zum Sammeln von Ideen. Die Recherche ist der analytische Ausgangspunkt jeder redaktionellen Planung. Mit ein paar notierten Begriffen über die Du gerne schreiben würdest, erreichst Du selten eine konkrete Nachfrage. Ein professionelle Recherche untersucht stattdessen, wonach Menschen wirklich suchen, wie oft, mit welchem Wettbewerb und in welchem Zusammenhang. Selbst langjährige Experten liegen mit dem erwarteten Ergebnis zuweilen komplett daneben. Daten sind unsere ehrlichen Freunde. Die Schlüsselwortrecherche ist eine elementare Methode in Deiner digitalen Strategie.

Was ein Ausgangsschlüsselwort ist und wie es einen Themenbereich öffnet

Ein Ausgangsschlüsselwort (Seed Keyword) ist ein zentraler Begriff, von dem aus du einen ganzen Themenbereich erschließt. Es ist sozusagen der thematische Startpunkt, aus dem Du eine logische Verbindung von Begriffen und Inhalten ableitest. Du überlegst Dir diese Ausgangschlüsselwörter gut, denn von ihnen hängt ab, welche verwandten Suchanfragen auftauchen und welche inhaltlichen Pfade Du sinnvoll entwickelst. Mit zu spezifischen oder zu allgemeinen Ausgangsschlüsselwörtern verlierst Du die Orientierung oder Du driftest thematisch ab. Ein Ausgangsschlüsselwort beschreibt entweder Deine Kernkompetenz, Dein Kernangebot oder die zentralen Sorgen und Hoffnungen Deiner Zielgruppe.

Was Themencluster sind und wie die Schlüsselwortrecherche sie aufbaut

Themencluster bezeichnen eine Art Inhaltspyramide, bei der ein übergeordnetes Hauptthema von mehreren eigenständigen, aber thematisch verwandten Unterthemen umgeben ist. Du kannst das linear als Serie angehen. Oder hierarchisch immer weiter ins Detail. Multidimensionale Themencluster sind ebenso denkbar. Dieser Ansatz unterstützt sowohl Leser als auch Suchmaschinen, Deine Inhalte besser zu verstehen und einzuordnen. Die Schlüsselwortrecherche zeigt Dir welche Begriffe miteinander verbunden sind und welche Suchanfragen häufig gemeinsam auftreten. Ohne sie würdest Du ins Blaue raten und viele Chancen versäumen. Mit durchdachter interner Verlinkung bietest Du Deinen Lesern danach Orientierung und Tiefe zugleich. Sind finden gezielt Antworten, statt sich durch ungeordnete Texte zu kämpfen.

Welche Gedanken Du Dir zur Schlüsselwortdichte, Grammatik und dem Suchvolumen machst

Noch immer verstehen viele die Schlüsselwortdichte (Keyword Density), also die Häufigkeit eines Begriffs in einem gesamten Text, eher falsch. Du schadest Dir in der Suchmaschinenoptimierung, wenn Du ein Wort oder eine Kombination bloß maximal häufig einbaust (Keyword Stuffing). Stattdessen bettest Du Deine Schlüsselwörter sinnvoll und grammatikalisch korrekt in Deinen Text ein. Suchmaschinen erkennen mittlerweile ganz gut die Zusammenhänge, Synonyme und Satzstrukturen. Ein zu häufig verwendetes Wort erscheint gekünstelt oder aufdringlich. Ebenso wichtig ist das Suchvolumen, das Auskunft darüber gibt, wie viele Menschen überhaupt nach einem Begriff suchen. Nicht ganz so professionelle Suchmaschinenoptimierer bauen absichtlich Tippfehler und Grammatikfehler ein, um bei Vertippern in der Suche ganz vorne zu sein. Das solltest Du als Unternehmer unterlassen.

„Ich schreibe, weil ich nicht weiß, was ich denke, bis ich lese, was ich sage.

Flannery O’Connor

Warum die Schlüsselwortrecherche Voraussetzung für Dein digitales Geschäftsmodell ist

Weshalb Inhalte ohne fundierte Recherche ins Leere laufen

Die meisten Erwerbstätigen schreiben Inhalte ohne vorherige Analyse aus dem Bauchgefühl heraus. Diese Texte sind zwar gut gemeint, aber selten auffindbar oder für die Zielgruppe womöglich unpassend. Mit einer fundierten Schlüsselwortrecherche verhinderst Du solche Streuverluste, denn sie legt die tatsächlichen Suchinteressen potenzieller Kunden in deren Sprache und Wortwahl offen. Damit schreibst Du inhaltlich wertvolle Texte mit Relevanz, die dort erscheinen, wo Anwender sie suchen. Bei Suchmaschinen und ebenfalls in sozialen Netzwerken oder populären Apps. Jeder landet irgendwann einmal einen Zufallstreffer ohne jegliche Recherche zuvor. Eine saubere Analyse verlässt sich nicht auf Zufälle.

Warum die Schlüsselwortrecherche Kunden gewinnt und Geld verdient

Die Schlüsselwortrecherche ist eine gezielte Methode auf dem Weg zu zahlenden Kunden. Sie zeigt Dir, welche Themen Menschen im Allgemeinen und Deine Zielgruppe im Besonderen beschäftigen, welche Begriffe sie verwenden und welche Fragen sie stellen. Diese Impulse aufgreifend schreibst Du relevante Antworten und machst Deine Kompetenz und Deine Expertise sichtbar. Das wiederum fördert Vertrauen, Gesprächsbereitschaft und schließlich Kaufentscheidungen entlang der Kundenreise. Das Suchverhalten ist Teil Deines Geschäftsmodells. Du verknüpfst echten Bedarf mit Deinem Angebot. Mit auf die Interessen Deiner potenziellen Kunden abgestimmten Inhalten verkaufst Du indirekt und doch sehr effektiv.

Wie Du durch Planung Inhalte mit echter Nachfrage erstellst

Vor dem Schreiben beginnst Du zunächst mit einem ausgefeilten Inhaltsplan und einer Inhaltsstrategie. Du siehst Dir genau an, wonach Menschen suchen und welche Begriffe sie dabei verwenden. Du entdeckst Themen, die im Rudel auftauchen. Du suchst nach alternativen Begriffen, wenn Du beispielsweise herausfindest, dass sich „flexibel“ zu 90% um Gartenschläuche dreht. Eine Schlüsselwortrecherche mit Hausverstand beantwortet Dir, was Menschen in welchem Zusammenhang wie häufig interessiert. Danach triffst Du datengetriebene Entscheidungen bei Deiner Themenwahl, Deinen Themenclustern und für die spätere Veröffentlichung in für Dein Geschäft geeigneten digitalen Kanälen. Deine Inhalte bekommen dadurch Mehrwert und Relevanz. Der Aufwand im Vorfeld spart Dir Frust im Nachhinein.

Welche langfristigen Effekte relevante Themen auf Dein Angebot haben

  • Stärkere Sichtbarkeit bei relevanten Suchanfragen: Gut geordnete Themenbereiche stärken Deine Autorität über Dein Expertenwissen und machen es wahrscheinlicher, dass Du gute, dauerhafte Positionen in Suchergebnissen erreichst.
  • Höhere Glaubwürdigkeit durch erkennbare Fachlichkeit: Wenn Du Begriffe konsequent und durchdacht verwendest, erzeugst Du ein Gesamtbild von Kompetenz und Verlässlichkeit.
  • Bessere Orientierung für Leser: Sinnvolle Themencluster führen Deine Leser wie auf Schienen durch Dein Angebot und verhindern inhaltliche Sackgassen.
  • Klarere Themenführung im Redaktionsplan: Du weißt jederzeit, welches Thema Du als nächstes behandelst, weil sich die Logik der Begriffe selbst ergibt.
  • Effizientere Produktion von Inhalten: Statt ins Blaue zu schreiben, verfasst Du zielgerichtete Beiträge, die Deine Zielgruppe tatsächlich braucht und sucht.
  • Weniger doppelte Inhalte: Du vermeidest thematische Überschneidungen, weil Du durch die Schlüselwortrecherche bereits erkannt hast, welche Begriffe zusammengehören.
  • Gezielter Einsatz längerer Schlüsselwortphrasen: Du nutzt Begriffe mit geringerer Konkurrenz, aber hoher Relevanz und erreichst damit häufig bessere oder zumindest schnellere Resultate.
  • Verbesserte Anschlussfähigkeit für weiterführende Inhalte: Du verknüpfst Deine Beiträge leichter miteinander, was die Tiefe und Qualität Deiner Website erhöht.
  • Nachhaltige Nutzung vorhandener Inhalte: Mit einem Inhaltsplan baust Du Texte aus, aktualisiert sie oder verlinkst sie intern sinnvoll, statt immer Neues zu produzieren.
  • Klarere Prioritäten bei Themenentscheidungen: Begriffe mit hohem Suchvolumen, geringem Wettbewerb und der für Dich passenden Suchintention zeigen Dir, wo sich Dein Einsatz zuerst lohnt.
  • Glaubhafte Ansprache statt markiger Schlagworte: Die Sprache bleibt authentisch und kommt dadurch vertrauensbildend statt marktschreierisch an.
  • Bessere Argumentation gegenüber Entscheidern und Partnern: Wenn Du mit echten Daten und verständlichem Aufbau argumentierst, überzeugst Du fundierter.
  • Erkennbare Themenkompetenz im eigenen Fachbereich: Deine Inhalte zeigen Dein Expertenwissen und dass Du es systematisch vermitteln kannst.
  • Höhere Verweildauer durch thematische Tiefe: Leser finden mehrere passende Inhalte auf einmal und verweilen länger in Deinem Angebot.
  • Langfristige Ergebnisse ohne laufende Werbeausgaben: Evergreen Inhalte auf Basis einer guter Recherche funktionieren dauerhaft ohne bezahlte Suche.

Für wen eine gründliche Schlüsselwortrecherche wichtig ist

Warum vor allem Berater, Coaches und Einzelunternehmer profitieren

Beratende Berufe stehen beim Vermarkten des eigenen Wissens vor der Herausforderung, Themen so aufzubereiten, dass Interessenten und potenzielle Kunden sie finden. Für Berater, Coaches und Einzelunternehmer ist die Schlüsselwortrecherche somit eine effektive Methode. Sie formt aus diffusen Begriffen klare Aussagen und verwandelt diese mittelbar in gut auffindbare Inhalte. Dadurch zeigst Du Deine Expertise und machst sie strategisch sichtbar. Die Recherche motiviert Dich zu sprachlicher Präzision. Diese ist Dein Trumpf im Wettbewerb um die vordersten Plätze in den Suchergebnissen der Suchmaschinen.

Welche Branchen von längeren Schlüsselwortphrasen stark profitieren

  • Steuerberatung: Menschen suchen nach sehr konkreten Fragen, etwa zu Reisekosten oder Nebeneinkünften. Mit dem Aufgreifen dieser Begriffe lieferst Du passgenaue Antworten und gewinnst an Glaubwürdigkeit.
  • Gesundheitsberufe: Begriffe wie „Hausmittel gegen Spannungskopfschmerz“ oder „Übungen bei Schulterschmerzen“ ziehen interessierte Leser an, die nach konkreter Hilfe suchen.
  • Rechtsberatung: Suchphrasen wie „Was tun bei Kündigung während Elternzeit“ treffen exakt das Bedürfnis der Betroffenen und generieren Kontaktaufnahmen.
  • Ernährungsberatung: Nutzer suchen sehr differenziert nach Themen wie „Ernährung bei Histaminintoleranz“. Mit solchen Begriffe demonstrierst Du Fachwissen und Zugehörigkeit.
  • Gartenbau und Landschaftspflege: Regionale Kombinationen wie „Natursteinmauer im Hang anlegen Oberbayern“ bringen exakt die Kunden, die eine konkrete Lösung suchen.
  • Bildung und Weiterbildung: Längere Suchbegriffe (Long Tail Keywords) wie „Onlinekurs Französisch für Anfänger mit Vorkenntnissen“ laden motivierte, vorqualifizierte Teilnehmern mit echtem Interesse ein.
  • Architektur und Innenraumgestaltung: Begriffe wie „Energieeffizientes Einfamilienhaus mit Satteldach planen“ treffen exakt die Nutzer, die bald einen Auftrag vergeben.
  • Psychologische Beratung: Nutzer fragen sensibel formuliert wie „Was tun bei Ängsten vor Menschenmengen“. Darauf eingehend signalisierst Du Empathie und Kompetenz.
  • Marketingberatung: Lange Begriffe wie „Instagram Strategie für Einzelhändler in kleinen Städten“ sprechen ganz konkrete Zielgruppen mit klar definierten Zielen an.
  • Fotografie und Videografie: Suchen wie „Fotograf Hochzeit mit Drohne im Schwarzwald“ bringen Menschen mit echtem Bedarf statt allgemeinem Interesse.
  • Nachhilfe und Lernförderung: Eltern suchen präzise nach Angeboten wie „Mathematik Nachhilfe für Gymnasium Klasse 9 in Stuttgart“. Wenn Du diese Sprache sprichst, buchen Dich Menschen eher.
  • Tiermedizin und Tierpflege: Formulierungen wie „Was tun wenn Katze nur noch schläft“ führen zu Besuchern mit akutem Informationsbedarf und Handlungsbereitschaft.
  • Wellness und Körperarbeit: Begriffe wie „Rückenmassage bei Büroarbeit Schmerzen“ ziehen gezielt Menschen mit konkretem Wunsch nach Entlastung an.
  • Handwerk und Reparaturdienste: Nutzer suchen häufig konkret wie „Was kostet Waschmaschinenreparatur bei Lagerschaden“. Eine Antwort bringt den Auftrag.
  • Tourismus und Hotellerie: Phrasen wie „Wellnesshotel mit Yoga im Allgäu für Alleinreisende“ treffen sehr spezifische Wünsche und filtern passende Interessenten heraus.

Weshalb Du Vorteile selbst im analogen Geschäft durch die Recherche bekommst

Selbst wenn Du Dein Geschäft überwiegend analog betreibst, gibt Dir die Schlüsselwortrecherche wertvolle Rückmeldungen. Zum Beispiel über die gefragte Wortwahl (Wording). Die ist für Dich wichtig, sobald Du Flyer oder Plakete drucken lässt oder einen Radiospot aufnimmst. Akademische Sprache verfängt nicht im Bierzelt. Mit Denglisch und Anglizismen wie in der Filterblase bei LinkedIn erntest auf dem tiefsten Land nur verwirrte Blicke. Jedes Profil in sozialen Netzwerken und jeder Brancheneintrag im Internet sollte die gefragten Begriffe aus der Schlüsselwortrecherche enthalten. Das kann in der mobilen Suchmaschinenoptimierung bereits den Unterschied ausmachen, wenn Anwender über die App die nächste Pizzeria oder einen Fahrradverleih suchen.

„Wer schreibt, der bleibt. Aber nur, wenn er vorher denkt.“

Kurt Tucholsky

Welche Werkzeuge (Tools) die Schlüsselwortrecherche anbieten

Wie Du den Google Keyword Planer sinnvoll nutzt

  • Zugang über ein Google Werbekonto: Der Planer ist Teil der Werbeplattform von Google und Du kannst ihn lediglich über ein aktives Werbekonto aufrufen, selbst Du wenn keine Anzeigen schalten musst.
  • Zwei unterschiedliche Modi bei der Suche: Du startest entweder mit eigenen Begriffen oder lässt eine Website analysieren, um neue Ideen zu finden. Beide Zugänge liefern unterschiedliche Inspirationen.
  • Erweiterte und gruppierte Begriffe: Die Ergebnislisten enthalten häufig ähnliche Begriffe, die Du zu Themenclustern zusammenfasst. Das übernimmst Du in Deinen Inhaltsplan.
  • Grob gerundetes Suchvolumen: Die angezeigten Suchvolumina sind Schätzwerte in Intervallen, zum Beispiel 100–1000. Dich interessiert die Größenordnung, weniger exakte Zahlen.
  • Wettbewerb als bezahlte Suche: Die Angabe „hoch“, „mittel“ oder „niedrig“ bezieht sich darauf, wie viele Werbekunden um das jeweilige Wort bieten, nicht auf redaktionelle Inhalte.
  • Anzeigen geschätzte Gebote: Hohe Klickpreise deuten auf kommerzielle Relevanz hin. Das fließt bei Deiner eigenen Preisstrategie ebenfalls mit ein.
  • Begriffe mit saisonalen Schwankungen: Durch die Anzeige der monatlichen Entwicklungen vollziehst Du nach, ob ein Begriff konstant gefragt ist oder lediglich zu bestimmten Zeiten.
  • Regionale Eingrenzungen: Der Planer erlaubt Dir die Eingabe konkreter Regionen oder Länder. Damit analysierst Du Begriffe für lokale Angebote oder abgegrenzte Sprachräume.
  • Wortfilter nach Kriterien: Du schließt bestimmte Schlüsselwörter aus oder sortierst nach Suchvolumen, Wettbewerb oder Gebot aufsteigend oder absteigend. Damit reihst Du nach Deinen Prioritäten.
  • Exportfunktion zum Weiterverarbeiten: Die gefundenen Begriffe kannst Du als Tabelle herunterladen und anschließend weiter bearbeiten. Viele arbeiten lieber mit Arbeitsmappen in Excel oder Google Sheets.
  • Keine automatische Bewertung von Qualität: Der Planer liefert Rohdaten. Wie sinnvoll ein Begriff für Inhalte ist, hängt vom Kontext, der Suchintention und Deiner eigenen Positionierung ab.
  • Der Planer ist Startpunkt: Die Daten sind grundsätzlich wertvoll. Allerdings ersetzen sie keine redaktionelle Bewertung. Erst durch Deine eigene Einschätzung und sinnvolle Auswahl schreibst Du relevante Inhalte.

Was Autovervollständigung und verwandte Suchvorschläge über Nutzerinteressen verraten

Schon während des Tippens zeigen Google und andere Suchmaschinen Dir Vorschläge an, die auf häufig gesuchten Kombinationen beruhen. Diese Autovervollständigungen (AutoComplete) spiegeln ungefiltert und häufig überraschend konkret wider, was Menschen tatsächlich eingeben. Ebenso aufschlussreich ist der Abschnitt „Wird auch oft gesucht“ am Ende einer Ergebnisseite. Über das Analysieren dieser Vorschläge erkennst Du, welche Fragen, Themen und Begriffe in einem Kontext relevant sind. Der Vorteil dieser Vorgangsweise liegt in ihrer unmittelbaren Nähe zum Nutzerverhalten. Sie liefert Dir neue Begriffe und ebenso ein Gefühl für den üblichen Sprachgebrauch, die Themenverknüpfung und Denkweise Deiner Zielgruppe.

Wie Du mit WDF*IDF neue Begriffe und Inhalte entdeckst

Die WDF*IDF Methode (Within Document Frequency, Inverse Document Frequency) analysiert, wie häufig Du Begriffe in thematisch ähnlichen Texten verwendest. Und zwar im Verhältnis zueinander. Damit identifizierst Du Begriffe, die in guten Texten häufig gemeinsam vorkommen. Bei sinnvollem Nutzen dieser Methode erkennst Du Synonyme und thematisch verwandte Aspekte, die ein Thema vollständiger machen. Aus einer isolierten Begriffswolke heraus formulierst Du damit einen sprachlich und inhaltlich stimmigen Text. Die Methode ersetzt nicht Dein kreatives Denken. Aber erweitert Inhalte sinnvoll mit sprachlicher Tiefe und verständlicherer Lesbarkeit.

Welche Daten über Wettbewerb, Gebote und Suchvolumen relevant sind

Drei Kennzahlen interessieren Dich beim Einschätzen eines Begriffs am meisten. Dazu zählen das durchschnittliche monatliche Suchvolumen, der Wettbewerb bei der bezahlten Suche und die durchschnittlichen Klickpreise. Das Suchvolumen zeigt, wie stark Suchmaschinennutzer ein Thema nachfragen. Der Wettbewerb weist darauf hin, wie viele Werbekunden um den Begriff konkurrieren. Die Klickpreise deuten auf den wirtschaftlichen Wert hin. Alle drei Zahlen sind einzeln wenig aussagekräftig, aber im Zusammenhang betrachtet bieten sie Dir eine gute Entscheidungsgrundlage. Sie zeigen Dir, wo Deine Chancen liegen, wo der Aufwand in der Suchmaschinenoptimierung hoch wird und wo lohnende Lücken offen sind.

Welche Inhalte Du aus der Schlüsselwortrecherche ableitest

Warum die klassische Inhaltspyramide ein nützliches Modell darstellt

Eine Inhaltspyramide stellt einen Themenbereich in mehreren Ebenen dar. An der Spitze steht ein übergeordneter Überblicksbeitrag, darunter folgen thematisch verwandte Artikel, an der Basis kurze Impulse oder sehr spezifische Antworten. Diese Struktur unterstützt Dich, Inhalte sinnvoll zu organisieren und gezielt zu verlinken. Du entscheidest von Fall zu Fall, ob Du im Redaktionsplan von unten oder von oben beginnst. Unten hast Du lange Begriffskombinationen (Long Tail Keywords), ganz oben meistens ein zentrales, wichtiges Schlüsselwort. Über die Schlüsselwortrecherche organisierst Du Deine Pyramide sinnvoll und gibst den aus Perspektive der SEO aussichtsreichsten Begriffen die höchste Priorität.

Wie Du mit Themenclustern Übersicht und Tiefe zugleich erreichst

Themencluster ordnen Inhalte nach inhaltlicher Verwandtschaft anstelle monatlicher Archive. Damit erzeugst Du eine übersichtliche Orientierung und lädst den Leser ein, tiefer einzutauchen. Die Schlüsselwortrecherche baut diese Cluster, indem sie aufzeigt, welche Begriffe zusammengehören und welche thematisch angrenzend sind. Beispielsweise beginnst Du mit Tomaten, beschäftigst Dich in weiteren Ebenen mit dem Anbau, Sorten, der Konservierung und natürlich den Rezepten. Jede dieser Ebenen kannst Du in mehreren Dimensionen weiter ausbauen. Letztendlich stützt jeder Inhalt im Themencluster die anderen. Heimgärtner möchten schließlich gut essen und reife Ernten geschmackvoll als Vorräte verarbeiten.

Welche Bedeutung Synonyme und verwandte Begriffe haben

Sprache ist reich an Varianten. Falls Du nur auf ein einzelnes Wort setzt, verpasst Du die Vielfalt der Ausdrucksformen. Synonyme und verwandte Begriffe gestalten Inhalte lebendiger und sprachlich vielfältiger, ohne dass Du an Verständlichkeit verlierst. Sie verbessern die Lesbarkeit und die Auffindbarkeit, weil sie verschiedene Suchanfragen bedienen. Die Schlüsselwortrecherche schlägt Dir diese Begriffe im Idealfall vor. Alternativ nutzt Du einen Thesaurus oder Du fragst vor der Recherche eine künstliche Intelligenz. Viele Menschen meinen letztendlich das Gleiche. Verwenden aber, je nach demografischem Merkmal, ganz unterschiedliche Wörter dafür.

Wie Du gezielt Inhalte für Suchabschnitte wie Weitere Fragen entwickelst

Die Abschnitte „Weitere Fragen“ oder „Wird auch oft gesucht“ in den Suchergebnisse von Google geben direkte Einblicke in die Gedankenwelt der Suchenden. Sobald Du in diesen Abschnitten auftauchst, hast Du eine hohe Chance, dass Suchmaschinennutzer Dich lesen. Mit strategischer Recherche prüfst Du, welche Fragen zu einem Thema häufig sind, was derzeit die Antwort ist und welche Frage Du leicht noch besser beantworten könntest. Inzwischen liefert künstliche Intelligenz ebenso Antworten in Suchmaschinen. Du möchtest Deine Inhalte so gut schreiben, dass KI Dich zitiert und mit einem weiterführenden Link erwähnt. Diese Vorgangsweise ist vor allem bei stark umworbenen Schlüsselwörtern zielführend. Deine gute Antwort schlägt dann teure Anzeigen in der Suchmaschinenwerbung (SEA).

Wie Du mit Schlüsselwortrecherche niedrig hängende Früchte erkennst

Was Du unter niedrig hängenden Früchten verstehst und wie Du sie erkennst

Niedrig hängende Früchte (Low Hanging Fruits) sind Themen oder Begriffe, die vergleichsweise wenig umkämpft, aber dennoch gesucht sind. Du kannst sie mit überschaubarem Aufwand ansprechen und sie liefern trotzdem Ergebnisse. In der Schlüsselwortrecherche erkennst Du solche Chancen an einem moderaten Suchvolumen bei gleichzeitig geringem Wettbewerb ohne bezahlte Anzeigen. Diese Begriffe eignen sich vor allem für den Einstieg oder als gezielte Ergänzung zu großen Themen. Mit einer Konzentration auf diese Begriffe erzielst Du rascher Fortschritte ohne Kraftakte. Allerdings werden das eher keine Besucher mit Kaufabsicht sein. Im Affiliate Publishing ist trotzdem jeder Besucher wertvoll.

Warum längere Schlüsselwortphrasen manchmal die bessere Wahl sind

Längere Schlüsselwortphrasen, also Suchanfragen mit drei oder mehr Wörtern, scheinen zunächst unattraktiv. Ihr wahres Potenzial entfalten sie mit ihrer Genauigkeit. Sie spiegeln ein konkretes Bedürfnis oder eine spezifische Frage wider, nicht selten mit deutlicher Handlungsabsicht. Wenn Du solche Begriffskombinationen in Deine Inhalte integrierst, dann triffst Du die Zielgruppe punktgenau. Die Konkurrenz ist meistens geringer, der Nutzen für den Leser höher. Zudem geben sie Hinweise auf Themen, die andere Autoren in allgemeinen Texten übersehen. Längere Phrasen schließen Inhaltslücken. Du musst dafür keinen eigenen Artikel schreiben. Zwischenüberschriften in Evergreen Inhalten sind dazu ebenfalls geeignet.

Wie Du strategisch Inhaltslücken schließt

  • Fragen analysieren, die andere nie beantworten: In vielen Kommentaren, Foren oder Suchvorschlägen tauchen Fragen auf, zu denen es keine gute Antwort gibt. Eine Einladung, eben diese zu liefern.
  • Begriffe mit geringem Wettbewerb gezielt aufgreifen: Für manche Themen gibt es kaum Inhalte, obwohl Nutzer regelmäßig danach suchen. Das bloße Dasein ist bereits Deine Chance.
  • Unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema beleuchten: Viele Artikel behandeln nur eine Sichtweise. Wenn Du Alternativen aufzeigst, bietest Du Lesern einen Mehrwert.
  • Verwandte Begriffe sinnvoll differenzieren: Menschen setzen Begriffe wie „Coaching“, „Beratung“ und „Mentoring“ häufig gleich. Eine saubere Abgrenzung schließt eine Lücke, die andere offenlassen.
  • Saisonale Themen rechtzeitig behandeln: Autoren veröffentlichen viele Inhalte erst, sobald ein Thema in aller Munde ist. Hier kannst Du Erster sein, falls Du rechtzeitig antizipierst.
  • Regionale Besonderheiten einbeziehen: Lokale Varianten eines Begriffs oder Themas sind selten gut erklärt. Du bedienst konkrete Bedürfnisse vor Ort, wenn Du sie aufgreifst.
  • Verbindungen zwischen Themen sichtbar machen: Zwischen „Steuerberatung“ und „Ehevertrag“ gibt es Zusammenhänge, die Experten selten erklären, obwohl sie viele betreffen.
  • Vergessene Zielgruppen in den Blick nehmen: Inhalte richten sich meistens an Anfänger oder Profis. Wenn Du Dich an Fortgeschrittene wendest, erreichst Du eine unterversorgte Gruppe.
  • Begriffe mit Missverständnissen erklären: Manche Begriffe sind bekannt, aber viele verstehen sie falsch. Eine gute Erklärung klärt auf und positioniert Dich.
  • Typische Fehler als Einstieg verwenden: „Was Du bei der X falsch machen kannst“ ist aufrüttelnd und schließt eine häufig übersehene Lücke.
  • Themen mit unklarem Nutzen konkretisieren: „WDF*IDF“ klingt kompliziert. Du hebst Dich sofort ab, wenn Du erklären kannst, wofür es wie nützt.
  • Sprachliche Varianten einbeziehen: Menschen suchen unterschiedlich. „Reisekosten absetzen“ und „Reisekosten steuerlich geltend machen“ meinen dasselbe. Du erreichst mehr, sobald Du beide Varianten abdeckst.

Welche typischen Fehler Du bei der Schlüsselwortrecherche vermeidest

Warum das Kopieren der Konkurrenz nicht funktioniert

Auf den ersten Blick ist es verlockend, einfach mit den Begriffe der direkten Konkurrenz zu arbeiten. Beim Kopieren verstehst Du allerdings nicht, warum ein Begriff beim Mitbewerber funktioniert und bei Dir nicht. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine davon ist der umgebende Kontext. SEO Konkurrenz und Branchenkonkurrenz sind nicht notwendigerweise dasselbe. Beispielsweise liegt ein Telefonbuch oder ein Branchenverzeichnis vor Dir, obwohl Du selbst eine Pizzeria bist. Oder Du schreibst als Berater über Begleitung. Die Menschen suchen mit diesem Begriff jedoch entweder medizinische Betreuung oder sehr diskrete Dienstleistungen. Grundsätzlich ist Deine Strategie immer, noch bessere Inhalte anzubieten. Falls Deine SEO Konkurrenz jedoch eine für Dich kurzfristig uneinholbare Domänenautorität besitzt, wird das selten helfen.

Wie falsche Gewichtung zwischen Volumen und Wettbewerb Inhalte verzerrt

Ein großer Kuchen, der zu verteilen ist, lockt Dich natürlich wie ein Magnet an. Allerdings sind Begriffe mit hohem Suchvolumen fast immer hart umgekämpft, weil viele in der Branche den Braten sehen. Einzelbegriffe sind zudem wenig konkret. Die Chance, dass Dein neuer Beitrag über Pizza Position 1 erreicht, ist unter Null. Umgekehrt trifft ein Begriff oder eine Kombination aus Wörtern mit geringem Volumen womöglich genau den Nerv einer kleinen, aber kaufbereiten Zielgruppe. Die beste Wahl ist nicht die größte Zahl, sondern die sinnvollste Verbindung aus Nachfrage, Suchintention und Relevanz. Inhalte werden nicht besser, weil viele danach suchen. Relevante Artikel beantworten das, was Leser tatsächlich finden möchten. Idealerweise eine buchbare Lösung zu einem vorhandenen Problem.

Weshalb eine zu hohe Schlüsselwortdichte schadet statt nützt

Früher galt: Je häufiger ein Begriff im Text vorkommt, desto besser. Diese Zeiten sind vorbei. Suchmaschinen erkennen längst, wenn Du ein Wort krampfhaft wiederholst. Eine zu hohe Schlüsselwortdichte macht einen unnatürlichen Eindruck und mindert ebenso die Lesefreude. Der Text verliert an Stil, der Leser an Fokus. Gute Inhalte setzen Begriffe gezielt ein, aber eben nicht zwanghaft. Du nützt Sprache sinnvoll, indem Du Synonyme einbeziehst und Deine Themen flüssig besprichst. Gleichzeitig vermeidest Du irrtümliches Keyword Stuffing. Das passiert jedem von uns leicht. Beispielsweise beginnst Du eine Liste mit 15 Listenelementen immer mit denselben Wörtern. Das solltest Du immer mit Umformulierungen oder alternativen Satzbau korrigieren. Suchmaschinen reagieren sensibel auf solche selbst unabsichtlichen Fehler.

Wie Du aus der Schlüsselwortrecherche eine Inhaltsstrategie ableitest

Wie Du eine inhaltliche Ausrichtung auf Basis der Recherche entwickelst

Eine Inhaltsstrategie erstellst Du aus Daten, Sprache und Organisation Deiner Inhalte. Dein Bauchgefühl alleine schickt Dich meistens in Sackgassen. Die Schlüsselwortrecherche ist Dein Ausgangspunkt. Sie zeigt Dir, welche Themen gefragt sind, welche Begriffe zusammengehören und welche Lücken bestehen. Aus diesen Erkenntnissen entwickelst Du Themenpläne, definierst Prioritäten für Deine Inhalte und ordnest sie sinnvollen Formaten zu. Du läufst nicht jedem Trend hinterher. Denn das tun bereits Zillionen andere. Mit der Inhaltsstrategie spinnst Du einen roten Faden, der Deine Leser durch Deine Angebote führt. Je länger die Verweildauer, desto wahrscheinlicher werden Konversionen in Deinen Einkommensquellen.

Warum die Recherche die Basis für Deine gesamte Kommunikation ist

Natürlich ist die Schlüsselwortrecherche als Disziplin in der Suchmaschinenoptimierung angesiedelt. Doch sie beeinflusst sinnvollerweise Dein komplettes Marketing und Deine gesamte Kommunikation. Stell Dir vor, Du entwickelst ein neues Seminar, schreibst ein E-Book oder gibst einer Deiner Dienstleistungen einen neuen Namen. Bei LinkedIn beliebt sind Umfragen, in denen Nutzer ihr Netzwerk fragen, welcher Vorschlag am besten sei. Fast immer vier coole Fantasienamen, nach denen genau niemand jemals suchen wird. Ich schlage an dieser Stelle traditionell vor, stattdessen den Google Keyword Planer zu bemühen und die passende Wortwahl dort zu finden.

Welche Chancen Du für die bezahlte Suche bekommst

Manchmal begleitest Du bei vorhandenem Budget Dein organisches Wachstum mit Anzeigen in der bezahlten Suche (SEA). Aus der Schlüsselwortrecherche weißt Du bereits, welche Begriffe für Dich finanziell stemmbar sind und wo der Mitbewerb überschaubar genug ist. Du erzielst weniger Streuverluste, weil Anzeigen auf Begriffe treffen, die wirklich zu Deinem Angebot passen. Allerdings ist auch hier wieder die Suchintention von entscheidender Bedeutung. Du verbrennst lediglich Geld, wenn bezahlte Klicks auf Zielseiten landen, wo niemals eine Konversion stattfindet. Die sprachliche Auswahl Deiner Begriffe wiederum bestimmt maßgeblich mit, ob Du überhaupt bezahlte Besucher bekommst.

Schritt für Schritt eine professionelle Schlüsselwortrecherche durchführen

So entwickelst Du schrittweise eine professionelle Schlüsselwortrecherche für Deine Inhalte:

  1. Ziel und Zielgruppe klären

    Lege fest, für wen der Inhalt gedacht ist und welches Ziel Du mit dem Beitrag oder der Seite verfolgst.

  2. Ausgangsschlüsselwort definieren

    Wähle einen Begriff, der das zentrale Thema des geplanten Inhalts trifft und häufig im Sprachgebrauch Deiner Zielgruppe vorkommt.

  3. Synonyme und Varianten recherchieren

    Suche nach alternativen Formulierungen, verwandten Begriffen und umgangssprachlichen Varianten des Ausgangsbegriffs.

  4. Google Keyword Planer nutzen

    Analysiere das Ausgangsschlüsselwort und seine Varianten nach Suchvolumen, Wettbewerb und möglichen Themenclustern.

  5. Autovervollständigung und verwandte Fragen analysieren

    Nutze die Vorschläge von Google oder anderen Suchmaschinen, um weitere Phrasen, Fragen und verwandte Begriffe zu entdecken.

  6. Suchintentionen erkennen und einordnen

    Bestimme, ob Leser einen Begriff eher informativ, transaktional oder navigational nutzen, um passende Inhalte zu entwickeln.

  7. Inhaltslücken (Content Gaps) identifizieren

    Suche gezielt nach Themen oder Fragen, zu denen wenig hilfreicher Inhalt vorhanden ist, obwohl Interesse besteht.

  8. Themencluster und Inhaltspyramide entwickeln

    Ordne Begriffe zu thematischen Gruppen und entwickle eine Systematik aus Überblick, Vertiefung und spezifischen Aspekten.

  9. Begriffe priorisieren und Inhalte planen

    Entscheide auf Basis von Suchvolumen, Wettbewerb und Relevanz, welche Begriffe Du zuerst behandelst.

Warum Du Dir als Selbstständiger bei der Schlüsselwortrecherche Unterstützung holst

Als Selbstständiger bist Du jeder und alles in Deiner Firma selbst. Als Unternehmer hast Du Mitarbeiter und Teams für Aufgaben. In beiden Fällen kannst Du nicht überall Experte sein. Fachleute für die digitale Strategie erarbeiten mit Dir die Schmerzpunkte Deiner Zielgruppen. Spezialisten im Content Marketing erkennen, welche Begriffe in welchen digitalen Kanälen funktionieren. Suchmaschinenoptimierer filtern Begriffe aus, wo Du gegen übermächtige Konkurrenz keine Chance hast. Sparringspartner begleiten Dich dabei, das Fachwissen in Deinem Kopf auf digitales Papier zu bringen.

Wie künstliche Intelligenz bei der Schlüsselwortrecherche assistiert

Künstliche Intelligenz selbst hat selten Zugang zu belastbaren Daten aus der Suchmaschinenoptimierung. Aber sie erklärt Dir als vergleichsweise Laien KLV-tauglich (Kinder, Laien und Vorstände), worauf es bei der Schlüsselwortrecherche ankommt. Sie ist durchaus gut darin, Dir bei einer Analyse nach Pain & Gain zu assistieren, damit Du die Schmerzpunkte und Hoffnungen Deiner Zielgruppe identifizierst. Der Sprachautomat schreibt Dir in der Regel SEO Texte, die Du niemals unredigiert online stellen solltest. Sie kürzt die redaktionelle Recherche für Fachartikel dramatisch ab. KI halluziniert genauso gut wie Menschen, jedoch dramatisch schneller, gründlicher und hilfsbereiter.

Populäre Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz

  • NeuronWriter: Analysiert Topergebnisse in Suchen zu einem Thema und gibt Vorschläge für Begriffe, Gliederungen und Inhalten mit hoher Relevanz.
  • Frase: Bietet eine Umgebung zum Erstellen und Optimieren von Texten basierend auf Suchintentionen und Wettbewerbsanalysen.
  • ContentForge: Kombiniert thematische Recherche mit Textgenerierung und erkennt allfällige Inhaltslücken.
  • Keyword Insights: Gruppiert Begriffe automatisch zu Themenclustern und erkennt semantische Verbindungen zwischen verschiedenen Begriffen.
  • WriterZen: Bietet eine Begriffsanalyse mit Fokus auf lange Begriffskombinationen und Inhalten mit niedriger Konkurrenz.
  • SE Ranking: Kombiniert klassische Analysewerkzeuge zum Erstellen von Texten und Planen Deiner Inhalte für bestimmte Suchbegriffe.
  • MarketMuse: Bewertet die Textqualität und schlägt ergänzende Begriffe sowie fehlende Themen vor.
  • Scalenut: Unterstützt beim Finden von Ideen und Gliedern von Artikeln auf Basis von Zielbegriffen.
  • Outranking: Setzt auf Gliederungen und erstellt automatisiert thematisch passende Abschnitte.
  • ChatGPT / Gemini / Claude: Unterstützen Dich beim Finden von Ideen, verkürzen Deine redaktionelle Recherchearbeit und schreiben abwechslungsreiche Beiträge mit bekannten Floskeln.

Fazit und Zusammenfassung

Die Schlüsselwortrecherche stammt aus dem Methodenkoffer der Suchmaschinenoptimierung. Du nutzt sie sinnvollerweise jedoch selbst dann, wenn Du (noch) gar keine Website betreibst. Denn die Ergebnisse sind für Deine tägliche Arbeit, Dein komplettes Marketing und Deine Kommunikation höchst relevant. Dich interessieren die Sorgen und Hoffnungen Deiner Zielgruppe. Darauf präsentierst Du Antworten und vor allem Lösungen. Die Schlüsselwortrecherche lehrt Dich, die richtigen Wörter zu verwenden, mit denen Dein Publikum sucht. Dich interessieren Suchintentionen, damit Du Besucher bekommst, die in Einnahmen konvertieren. Künstliche Intelligenz unterstützt Dich bei Deiner Inhaltsstrategie und Deinem Inhaltsplan. Die Inhalte schreibst Du besser selbst oder Du lässt Texte umschreiben. Falls Du professionelle Inhaltspyramiden und Themencluster bauen willst, die Dein Geschäft perfekt abbilden, weißt Du ja, wo Du mich findest.

Bildnachweis: KI.
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