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Hannah Mia Blume

Hannah Mia Blume • Authentisches Personal Branding, das bewegt

Hannah Mia Blume aus dem Raum Würzburg reist als digitale Nomadin um die Welt. Dabei begleitet sie Selbstständige und Freelancer persönlich und empathisch zu mehr Sichtbarkeit bei LinkedIn und im Internet. Zudem berät sie kleine Unternehmen bei der ganzheitlichen Kommunikation. Dazu gehören unter anderem ein Mentoring, Positionierungsberatung oder strategisches Netzwerken. Hannah läuft grundsätzlich auf Kaffee und ist begeisterte wie fachkundige Tänzerin. Bei LinkedIn gibt sie ihrem eigenen treuen Netzwerk viele Einblicke nicht nur in ihr berufliches Leben. Im Interview hier erfahren wir mehr darüber, wie sie arbeitet und was ihr wichtig ist.

Warum ausgerechnet Dich?

Welche Sorgen und Hoffnungen muss jemand haben, damit er oder sie genau Dich braucht?

Wenn Menschen zu mir kommen, stehen sie oft an einem Punkt, an dem sie wissen, dass sie sichtbarer werden müssen, aber es fühlt sich einfach cringe an. Dazu kommt dieses diffuse Gefühl, dass in die Öffentlichkeit treten zwar notwendig ist, aber irgendwie nicht zu ihnen passt. Viele haben Angst, komisch zu wirken, missverstanden zu werden oder nicht professionell genug aufzutreten. Gleichzeitig ist da der Druck, dass Social Media und Inhalte mit KI überall explodiert und man das Gefühl hat, zwischen all dem einfach unterzugehen und mithalten zu müssen.

Ein weiterer Punkt ist, dass viele LinkedIn selbst nicht richtig verstehen. Die Plattform wirkt komplex, der Algorithmus unklar, das Postingverhalten irgendwie zufällig. Viele wünschen sich nicht nur Inhalte, sondern ein wirkliches Verständnis der Plattform. Eine Art Ausbildung, die ihnen zeigt, warum etwas funktioniert, nicht nur was sie tun sollen. Sie wollen lernen, wie LinkedIn strategisch und gleichzeitig authentisch funktioniert und sie sind bereit, sich weiterzuentwickeln und dranzubleiben.

Trotz aller Unsicherheiten spüre ich bei jedem die gleiche Hoffnung. Das eigene Netzwerk erweitern, die richtigen Menschen anziehen sowie Kunden, die wertschätzen, was man tut, aber auch Geschäftspartner, die dieselbe Sprache sprechen. Sie wollen, dass ihre Expertise endlich so sichtbar wird, wie sie wirklich ist. Viele merken dabei sehr ehrlich, dass sie es alleine nicht schaffen. An diesem Punkt kommen sie dann zu mir. Wenn sie bereit sind, sichtbar zu werden, die Plattform verstehen wollen und jemanden brauchen, der sie freundlich, klar und konsequent begleitet.

Wie lautet das Alleinstellungsmerkmal?

Was bekommen Menschen so nur bei Dir?

Echte Empathie und eine individuelle, persönliche Begleitung. Ich fühle mich in jeden Kunden hinein, arbeite mich tief in sein Business ein und sehe die Zusammenarbeit nicht als Projekt, sondern als gemeinsamen Weg. Gleichzeitig bringe ich ein Gesamtpaket mit, das weit über reines LinkedIn-Wissen hinausgeht. Durch meinen Master im Corporate Communication Management (interne Kommunikatio, PR, Marketing) habe ich ein tiefes Verständnis für Markenführung, Kommunikation und strategische Kommunikation. Das spiegelt sich in allem, was ich tue.

Für mich ist Personal Branding eine Methode, um ein gesamtes Bild sichtbar zu machen und Vertrauen zu gewinnen. Ich bin deshalb weder nur Ghostwriterin noch reine Texterin. Das ist lediglich ein kleiner Teilbereich. Viel eher begleite ich von A bis Z. Von Vorlagen in Canva über Textverständnis, Profiloptimierung, Netzwerkaufbau, Inhaltsstrategie, Formathandwerk bis hin zu Strukturen im CRM. Kunden bekommen bei mir kein reines Inhaltspaket, sondern ein Verständnis dafür, wie sie Personal Branding für ihre Arbeit nutzen können. Dabei gehe ich so vor, dass sie mich im besten Fall irgendwann nicht mehr brauchen.

Und vielleicht mein größter USP ist, dass die Zusammenarbeit mit mir einfach Bock macht. Ich motiviere, inspiriere und begleite. Mein Motto Let’s Bloom Together ist nicht nur ein Spruch. Es ist meine Mission. Ich gebe 150%, reiße mir für meine Kunden sprichwörtlich den A**** auf.

Erfolgreich bei Social Media

Bei LinkedIn folgen Dir Stand November 2025 bereits fast 5.000 Menschen. Wie viel bedeutet es Dir, dass so viele Leute Deinen Weg begleiten?

Ehrlich gesagt bedeutet mir diese Zahl gar nichts. Ich stehe für Impact, für Worte, die Menschen bewegen. Nicht für Kennzahlen, die oberflächlich beeindrucken, aber wenig über echte Wirkung aussagen. Die 5.000 Menschen sehen ja nicht automatisch all meine Beiträge, und am Ende sagt eine Followerzahl extrem wenig darüber aus, wie stark meine Inhalte wirklich berühren.

Natürlich hätte ich die letzten Jahre damit verbringen können, jede Woche hunderte Vernetzungsanfragen rauszusenden, um die Zahl künstlich hochzutreiben. In den ersten Monaten habe ich das tatsächlich gemacht. Aber mittlerweile sind meine Anfragen und Follower rein organisch. Ich suche nicht mehr strategisch nach Personen. Die Menschen kommen von selbst, weil meine Inhalte etwas mit ihnen machen.

Für mich zählt nicht, wie viele mir folgen, sondern wie viele ich im echten Leben und online berührt habe. Und das sind deutlich mehr, als es irgendeine Zahl jemals zeigen könnte. Meine Community ist bewusst persönlich, bewusst echt und bewusst nicht auf Masse ausgelegt. Das ist es, was mir wichtig ist.

Berufliche Entwicklung und erfolgreich wachsen

Ich denke, man darf sagen, dass Du zu den jüngeren aufstrebenden Talenten gehörst. Es ist also unmöglich, dass Du bereits ein Geschäft betreibst, das seit 20 Jahren etabliert, aber womöglich auch festgefahren ist. Anstatt irgendetwas vorzuspielen, gehst Du komplett offen mit Deiner beruflichen Entwicklung um. Was gibt Dir den Mut dazu?

Erstmal: Danke für das Kompliment. Und gleichzeitig bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich Mut ist, der mich antreibt, sondern eher Naivität.
Ich bin aber auch überzeugt, dass wir mehr Transparenz, Ehrlichkeit und Fehlerkultur brauchen. Wieso sollte ich etwas vorspielen, was oder wer ich nicht bin? Nachhaltigkeit steht durch Transparenz, nicht durch Schein. Und wer erwartet überhaupt denn, dass ich in den ersten 2 Jahren ein fertiges “Geschäftsmodel” habe? Ich nicht. Ich möchte möglichst viel ausprobieren und erfahren, um dann fundiert entscheiden zu können, was ich kann. Aber vor allem, was ich will.

Persönliche Markenbildung

Du machst unter anderem persönliche Markenbildung für andere und hüpfst gleichzeitig professionell vor, wie Du an Deiner eigenen Marke bastelst. Dabei gibst Du auch viel Persönliches preis. Wo definierst Du für Dich und Deine Marke die Grenze zwischen Öffentlichkeit und privat?

Diese Frage ist schwierig, weil mein Business von Anfang an auf meiner Personal Brand aufgebaut ist. Ich bin selbstständig und damit bin ich im Grunde das Produkt. Oder besser gesagt ist die Zusammenarbeit mit mir das Produkt. Deshalb verschwimmen manche Grenzen natürlicherweise stärker als bei anderen. Zugleich arbeite ich gerade an meiner übergeordneten Brand Bloom Together, die das Ganze langfristig noch klarer machen soll. Für mich ist das nicht nur ein Claim, sondern eine Mission, die meine Werte widerspiegelt.

Im Personal Branding unterscheidet man zwischen persönlich und privat. Ich sage meinen Kunden immer: Diese Grenze ist individuell. Meine ist anders als deine und das ist absolut in Ordnung. Ich bin sehr persönlich unterwegs und ich mache das bewusst, weil ich zeigen will, dass Echtheit und Verletzlichkeit keine Schwäche sind. Das heißt, aber nicht, dass das jede/r so machen sollte (bitte nicht!).

Es heißt aber auch nicht, dass ich kein Privatleben habe. Natürlich gibt es Dinge, die ich online nicht teile. Aber vieles, was mich privat interessiert, überschneidet sich automatisch mit meinem beruflichen Feld (politische Kompetenz, Medienkompetenz, Einfluss von sozialen Medien). Sonst hätte ich all das nicht studiert und würde mich nicht so intensiv mit Kommunikation beschäftigen. Gleichzeitig teile ich (sehr) viel Persönliches, weil ich einfach schon viel erlebt habe (ja, mit nur 27 Jahren) und ich mir sicher bin, dass ich irgendwann mal ein autobiografisches Buch schreibe.

Ohne Kaffee geht gar nichts

Verbrenner laufen mit Benzin oder Diesel, Flugzeuge fliegen mit Kerosin. Du läufst auf Kaffee. Was passiert, wenn Du drei Tage komplett ohne auskommen musst? Wird es Gewalt und Verletzte geben?

Kurz gesagt: JA. Denn das gibt’s bei mir eigentlich nicht. Und wenn doch, wäre das ein sicheres Zeichen, dass es mir wirklich schlecht geht. Kaffee ist für mich kein Getränk, sondern ein Ritual. Ein Moment nur für mich. Wenn ich morgens meinen Kaffee trinke, journale ich, sortiere meine Gedanken, denke über meine Ziele nach und starte bewusst in den Tag. Das ist meine Me-Time.

Kaffee steht für mich aber auch für Gemeinschaft. Viele meiner besten Gespräche mit Freunden entstehen beim Kaffee. Er ist ein Rahmen, der Verbindung schafft. Und ganz ehrlich gebe ich hier in Asien wahrscheinlich mehr Geld für Kaffee aus als für Essen. Das sagt alles über die Wahrscheinlichkeit aus, dass ich drei Tage ohne durchhalte.

Tanzen, als gäbe es kein Morgen

Du bist begeisterte Tänzerin. Erzähle uns, was Tanzen für Dich bedeutet und was Du damit auch ausdrückst.

Damit machst du wirklich ein Fass auf. Tanzen ist für mich nicht einfach Bewegung. Es ist Ausdruck, Sprache, Therapie, Kommunikation. Ich bin überzeugt, dass wenn mehr Menschen tanzen würden, hätten wir mehr Frieden auf der Welt. Der Dancefloor ist über die letzten 2 Jahre mein größter Lehrer gewesen. Dort kannst du Schattenarbeit machen, dich mit dir selbst auseinandersetzen und deine Muster erkennen. Du lernst Präsenz, Hingabe, Vertrauen. Alleine, aber auch in Verbindung mit anderen Menschen.

Im Contact Improvisation Dance lernst du unglaublich viel über Nähe, Distanz und das Zusammenspiel mit anderen. Im Social Dance über Leading und Following sowie über Respekt, Wahrnehmung und Energie. Bei Floorwork- und Acrobatics lernst du, wozu dein eigener Körper eigentlich fähig ist. Tanzen ist Physik, Emotion und Perspektivwechsel gleichzeitig.

Mein Motto dabei: „Express, don’t impress.“ Wenn mehr Menschen Selbstausdruck statt Selbstdarstellung wählen würden, wäre die Welt leichter (fast so wie bei authentischem Personal Branding 😉 )
Langfristig möchte ich genau diese Energie auch in die Corporate Welt bringen. Denn dort fehlt uns oft gerade Leichtigkeit, Körperlichkeit, echte Verbindung. Tanzen braucht keine Geräte, keine Regeln, sondern nur dich selbst. Das fasziniert mich.

Mehrsprachig zum Erfolg

Dich gibt es beruflich mindestens in zwei Sprachen. Wie international ist Dein Geschäft bereits und wie global soll Dein persönlicher Konzern einmal werden, bevor Du Dich als Aufsichtsratspräsidentin der Hannah Mia Blume AG etwas aus dem Tagesgeschäft zurücknehmen wirst?

Ganz ehrlich? Niemals. Mein Motto bleibt blooming togther. Ich arbeite gerne MIT Menschen. Deshalb ist der Gedanke daran gerade ganz weit weg.

Jeder Mensch braucht mal eine Pause

Selbst die fleißigste Kommunikatorin und fitteste Tänzerin braucht mal Pause. Wie gewinnst Du Abstand und die nötige Regeneration?

Am meisten tanke ich auf, wenn ich tanze. Es ist für mich der schnellste Weg, wieder vollständig im Moment anzukommen und den Kopf auszuschalten. Bewegung im Allgemeinen bedeutet für mich Freiheit. Sie bringt mich zurück in meinen Körper und hilft mir, alles loszulassen, was sich im Alltag festsetzt.

Dazu kommen Meditation, Yoga, Boxen und Muay Thai Pilates. Alles, wobei man im Körper statt im Kopf ist. Und genauso wichtig sind gute Gespräche in der Offlinewelt, echte Begegnungen, Verbindung. Für mich entsteht Regeneration dann, wenn Körper, Kopf und Herz wieder im Einklang sind. Das schaffe ich durch Bewegung und Menschen, die mir guttun.

Wenn es einmal zu Ende geht

Was wäre Deine Henkersmahlzeit und welche schönen Erinnerungen und Gefühle verbindest Du damit?

Meine Henkersmahlzeit wären ganz klar Ofenkartoffeln und Kräuterquark. Das ist schon immer mein Lieblingsessen gewesen. Simpel, ehrlich und einfach richtig gut. Und es ist nicht nur meine Henkersmahlzeit, sondern auch die Antwort auf die Frage: „Wenn du eine Kartoffel wärst, welche wärst du?“ Warum? Weil dieses Gericht so simpel ist und trotzdem so vielseitig. Außen knusprig, innen weich und total unterschätzt. Einfach etwas, das funktioniert, ein gutes Gefühl gibt und immer geht.

Fazit und Zusammenfassung

Hannah Mia Blume ist dort zur Stelle, wo Menschen sich mehr Sichtbarkeit im Internet und in den sozialen Medien wünschen. Bei ihr gibt es keinen platten Standardmethodenkoffer oder leere Versprechen, sondern echte Empathie und individuelle Begleitung. Sie blüht gerne mit ihren Kunden. Bei Social Media und dem eigenen Netzwerk geht es ihr um Klasse statt Masse. Viele Einblicke in ihr Leben sind Teil ihrer eigenen persönlichen Markenbildung. Hannah hält quasi im Alleingang ein großes Kaffeeanbaugebiet auf diesem Planeten am Leben. Allfällige Hyperaktivität tanzt sie danach wieder raus, aber sie kann ebenso ruhiger. Beim Essen muss es nicht das Degustationsmenü in 28 Gängen sein. Bist Du neugierig geworden darauf, mit ihr zu arbeiten? Besuche und folge Hannah auf ihrem Profil bei LinkedIn.

Bildnachweis: KI.

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