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Renate Sandler

Renate Sandler • Österreichs charmanteste Waffe gegen schlechtes Benehmen

Renate Sandler aus Niederösterreich ist die große Dame der heimischen Geschäftsetikette. Statt jedoch wie eine Gouvernante den Zeigefinger zu heben, wirbt und motiviert sie für ein Miteinander in Würde, mit gutem Benehmen und Rücksicht aufeinander. Als Geschäftsführerin des Knigge Instituts setzt sie sich auch zusätzlich für die nächste Generation ein. Viele haben nicht am Schirm, dass rund um die Themen Selbstbewusstsein, Karriere oder private wie berufliche Beziehungen eine passende Etikette die Lösung sein kann. Renate arbeitet gerne und viel, lebt vor, wofür sie steht, gönnt sich aber dennoch ebenso manchmal Essen für die Seele. Im Interview gibt sie uns Einblicke in ihre Arbeit und erklärt die Vorzüge eines Lebensstils mit gesunden Werten.

Warum ausgerechnet Dich?

Welche Sorgen und Hoffnungen muss jemand haben, damit er oder sie genau Dich braucht?

Menschen kommen zu mir, wenn sie das Gefühl haben, dass Kommunikation, Auftreten oder Umgangsformen gerade mehr Fragen als Antworten erzeugen. Viele spüren beispielsweise eine Unsicherheit auf Fragen, wie sie wirklich wirken, warum Gespräche nicht funktionieren oder wieso die Stimmung im Team kippt.

Das sind keine trivialen Sorgen, sondern sie betreffen Selbstbewusstsein, Karriere, Beziehungen und das tägliche Miteinander.

Häufig höre ich:

  • „Ich möchte souveräner wirken.“
  • „Ich brauche Klarheit im Umgang mit Kundinnen und Kunden.“
  • „In meinem Team fehlt Wertschätzung.“
  • „Ich will meine Kinder stärken, aber ohne Druck und ohne Moralkeule.“
  • „Wir brauchen eine moderne Geschäftsetikette, die tatsächlich funktioniert.“

Genau für diese Themen bin ich da.

Wer zu mir kommt, hofft auf mehr Souveränität, Wirkung, gute Kommunikation, authentische Höflichkeit, klare Grenzen und professionellen Auftritt im persönlichen Leben genauso wie im Job. Viele wünschen sich Orientierung:

  • Wie benehme ich mich im Geschäft?
  • Wie schaffe ich Respekt? Wie verschaffe ich mir Respekt?
  • Wie meistere ich schwierige Gespräche?
  • Wie baue ich eine wertschätzende Kultur auf?

Und manche möchten einfach sicher sein, dass ihre Kinder, ihr Team oder ihr Unternehmen im Alltag jene Einstellung zeigen, die den Unterschied macht.

Lange Geschichte, kurz erzählt: Man braucht mich, wenn man sich besser ausdrücken, besser wirken und besser miteinander umgehen möchte, auf eine Weise, die modern, menschlich und umsetzbar ist.

Wie lautet das Alleinstellungsmerkmal?

Was bekommen Menschen so nur bei Dir?

Was Menschen bei mir bekommen, ist eine Kombination, die es in dieser Form nur einmal gibt. Herz, Humor, Präzision und echte gelebte Werte. Ich vermittle nicht nur Etikette, ich verkörpere sie. Und ich verbinde sie mit Profiling, Kommunikation, Psychologie und moderner Wirkungskompetenz.

Mein Alleinstellungsmerkmal (USP) ist dreiteilig:

  • Praxis statt Paragraphen. Bei mir gibt es keine starren Benimmregeln, sondern eine alltagstaugliche Orientierung. Ich zeige, warum etwas wirkt, nicht nur, wie es geht. Das macht den Unterschied zwischen auswendig gelernt und wirklich verstehen.
  • Tiefe Menschenkenntnis. Als Certified Profiler bringe ich eine Perspektive ein, die weit über klassische Kniggetrainings hinausgeht. Ich erkenne Muster, Emotionen, Körpersprache sowie Mikrosignale und helfe Menschen, sich selbst und andere besser zu verstehen. Etikette ohne Menschenkenntnis ist Theorie. Etikette mit Menschenkenntnis wird zum echten Werkzeug.
  • Meine persönliche Lebensweise. Ich lebe, was ich lehre. Respekt, Stil, Verlässlichkeit, Achtsamkeit und Humor. Ich unterrichte nicht aus Distanz, sondern aus Überzeugung. Und ich schöpfe aus einer Lebensgeschichte, die zeigt, dass Höflichkeit kein Luxus ist, sondern Lebenskompetenz.

Zudem kann ich theoretische Inhalte so erklären, dass Menschen sie sofort in Vorstandsetagen, Klassenzimmern, Restaurants, Konferenzräumen und im Alltag umsetzen.

Bei mir lernen Menschen keine Benimmregeln. Sie lernen Wirkung. Sie lernen Beziehung. Sie lernen Menschlichkeit professionell verpackt und mit einem Funken Leichtigkeit.

Ein Leben für die Geschäftsetikette

Du giltst inzwischen als die große Dame der Geschäftsetikette. Wie ist es entstanden, dass Du genau das machen willst?

Schon als Kind wurde mir der gute Ton im wahrsten Sinne des Wortes praktisch in die Wiege gelegt. Meine Mutter war Hausdame in einem Adelshaushalt und nahm mich manchmal mit, wenn niemand anderes auf mich aufpassen konnte. Für viele Kinder wäre das einfach ein Tag im Schloss gewesen, für mich wurde es zur prägendsten Schule des Lebens.

Die Gräfin, eine beeindruckend elegante Frau mit einem feinen Gespür für Stil und Werte, zeigte mir früh, wie viel Wirkung in kleinen Gesten steckt. Sie erklärte mir, warum man sich bedankt, wie man sich ordentlich hinsetzt, wie man spricht und wie Respekt den Raum verändert. Und ich merkte rasch, dass sich gutes Benehmen auszahlt. Ein bisschen mehr Schokolade, fünf Minuten länger fernsehen, ein zusätzliches Eis. Für mich als Kind ein Jackpot. Vor allem wenn man wie wir über einer italienischen Eisdiele wohnt.

Diese frühen Erlebnisse haben mich sehr geprägt. Ich habe rasch herausgefunden, dass Etikette nichts Steifes ist, sondern ein Werkzeug, das Beziehungen verbessert, Türen öffnet und das Leben leichter macht. Das fasziniert mich bis heute und genau deshalb begleite ich Menschen und Unternehmen dabei, mit Werten, Respekt und Souveränität aufzutreten.

Das Knigge Institut

Was macht eine Geschäftsführerin des Knigge Instituts so den ganzen Tag? Schlichtere Menschen vermuten wohl, neue Benimmregeln zu erfinden?

Was eine Geschäftsführerin eines Knigge Instituts den ganzen Tag macht? Wenn es nach manchen Vorstellungen ginge, würde ich neue Benimmregeln erfinden und festlegen, wie viele Millimeter der Dessertlöffel links oder rechts liegen darf. Die Wahrheit ist, ich bin viel mehr Übersetzerin als Regelaufstellerin.

Gemeinsam mit meinen wunderbaren Gefährtinnen sowie den Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Knigge Gesellschaft prüfe ich laufend, was heute wirklich noch zeitgemäß ist. Unsere Leitfrage lautet nicht: „Welche neuen Regeln braucht die Welt?“ Sondern: „Wie können wir Menschen Orientierung geben, ohne sie zu bevormunden?

Dazu gehören Themen wie:

  • Ist das spontane Du auf LinkedIn respektvoll oder übergriffig?
  • Wie vermitteln wir Kindern gutes Benehmen spielerisch ohne den Vibes von Fräulein Rottenmeier?
  • Und wie schaffen Unternehmen eine Kultur, in der Wertschätzung nicht nur im Leitbild steht, sondern tatsächlich gelebt wird?

Eine Herzensangelegenheit ist für mich unser Projekt „Höfliche Klasse – Höfliche Schule“. Heuer haben wir bereits knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Ein Moment, der mich in dieser Funktion besonders berührt, ist die Auszeichnung der ersten österreichweiten „Höflichen Schule“. Das Theresianum Eisenstadt. Da spürt man, warum diese Arbeit wichtig ist.

Kurz gesagt erfinde ich keine Regeln. Ich arbeite daran, dass Respekt im Alltag sichtbar bleibt, mit Humor, Herz und sehr viel Praxisnähe. Häufig stehe ich selbst mit großer Leidenschaft im Seminarraum oder ich verfasse Newsletter oder gebe Interviews. So wie jetzt gerade. Mit ist so wichtig, dass die Menschen verstehen, dass Knigge kein Muss, sondern ein Plus ist!

Kultur und Sitten

Gerade reifere Semester erleben unsere Epoche als Verfall von Kultur und guten Sitten. Ist das eine typische Generationengeschichte oder wie erlebst Du als Expertin die Jetztzeit?

Viele Menschen, besonders jene mit mehr Lebenserfahrung, empfinden unsere Zeit als eine Phase des kulturellen Rückschritts. Ich verstehe diesen Eindruck. Wer in einer Ära aufgewachsen ist, in der Höflichkeit selbstverständlich war und Respekt der soziale Schmierstoff des Alltags, sieht heute schneller die Brüche in dieser Verhaltensweise.

Ich halte das nicht für einen Untergang, sondern für einen Umbruch. Wir erleben gerade keine Abschaffung guter Sitten, sondern eine Neuverhandlung davon.

Jede Generation definiert immer wieder neu, was Respekt bedeutet und wie man ihn zeigt. Früher war es die formelle Anrede, heute sind es andere Dinge. Früher galt starre Höflichkeit, heute zählt Authentizität. Doch eines bleibt konstant. Menschen sehnen sich nach Wertschätzung. Das ist zeitlos.

Was ich sehr klar beobachte, dass das Verhalten schneller ins Unhöfliche kippt, wenn die Orientierung fehlt. Nicht aus Bosheit, sondern aus Unsicherheit. Auch fehlt uns oft die Zeit oder wir sind zu bequem, um höflich zu sein. Doch dem treten wir entgegen. Aber nicht nur wir Trainierinnen und Trainer für Knigge, sondern wir alle sollten das tun!

Deshalb ist es so wichtig, dass wir Werte wie Rücksicht, Anstand und gute Kommunikation an Kinder, Jugendliche, Unternehmen sowie Organisationen weitergeben. Deswegen investieren wir so viel in Projekte wie „Höfliche Klasse – Höfliche Schule“.

Die Jetztzeit ist also nicht schlechter, sie ist schneller, komplexer und lauter. Deshalb braucht sie Menschen, die bewusst gut miteinander umgehen. Das ist keine Nostalgie. Das ist Zukunftsvorsorge.

Über gutes und schlechtes Benehmen

Du trittst sehr häufig für ein verständnisvolles, würdevolles Miteinander ein. Was hingegen ist für Dich in Bezug auf Benehmen und Sitten absolut nicht verhandelbar?

Das hast Du völlig recht. Ich trete für das respektvolle Miteinander ein. Das mache ich nicht, weil es hübsch klingt, sondern weil es das Fundament jeder guten Beziehung ist. Und natürlich gibt es auch für mich Punkte, die nicht verhandelbar sind.

  • An erster Stelle steht Höflichkeit. Nicht als Etikett, sondern als gelebte Werte. Höflichkeit bedeutet für mich, dem anderen zu signalisieren, ihn zu sehen und zu respektieren. Wer das nicht kann oder nicht will, dem fehlt ein wichtiger gesellschaftlicher Kompass.
  • Zweitens: Achtsamer Umgang mit fremdem Gedankengut. Dieses Jahr habe ich beruflich erlebt, wie unschön es wird, wenn Menschen glauben, Ideen seien Selbstbedienungsware. Das ist nicht nur unfein, es ist hochgradig respektlos, unprofessionell und zeugt von einem Verständnisproblem in Sachen Integrität.
  • Drittens: Unpünktlichkeit aus Unachtsamkeit. Wir alle kennen Staus, Defekte, Überraschungen, das ist nicht das Thema. Aber wenn Pünktlichkeit grundsätzlich optional wird, stiehlt man einander etwas unglaublich Wertvolles, nämlich Lebenszeit. Und die ist nicht rückerstattbar.

Was ich außerdem gar nicht mag, ist, wenn Menschen Nachrichten ignorieren, Grenzen übergehen oder anderen mit Selbstverständlichkeit Aufgaben aufhalsen, die sie selbst nicht erledigen möchten. Respekt bedeutet eben auch, Verantwortung zu übernehmen.

Ich wünsche mir kein perfektes Benehmen, wer ist schon perfekt? Das wäre auch langweilig und steif. Ich wünsche mir bewusste Menschen, die wissen, dass jedes Verhalten eine Auswirkung hat und dass Wertschätzung kein Luxus ist, sondern ein Beitrag zu einem besseren Miteinander.

Empfehlungen und Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit bedeutet, das eigene Thema selbst vorzuleben. Wie sehr setzt es Dich unter Druck, dass Menschen bei Dir noch genauer hinschauen, ob Du Deine eigenen Empfehlungen selbst befolgst?

Glaubwürdigkeit entsteht nicht dadurch, dass man perfekt ist, sondern dadurch, dass man authentisch lebt, was man lehrt. Deshalb setzt es mich kein bisschen unter Druck, dass Menschen bei mir genauer hinschauen. Höflichkeit, Respekt und gute Tischkultur sind für mich kein Bühnenprogramm, sie sind Teil meiner Identität. Ich müsste mich eher bemühen, nicht so zu handeln.

Das heißt aber nicht, dass ich ein Leben in Daueretikette führe. Ich genieße die feine Tischetikette und gleichzeitig esse ich meine Pommes bei McDonald’s nicht mit der Silbergabel. Wäre ja schade um die Gabel. Und um die Pommes.

Wichtig ist mir, dass anständige Werte entweder alltagstauglich sind oder sie sind gar nichts wert. Ich bin stets dieselbe Renate, ganz gleich, ob im Seminarraum, im Supermarkt, beim Italiener ums Eck oder auf der Autobahn. Nicht perfekt, aber bewusst.

Menschen dürfen Fehler machen, mich eingeschlossen. Entscheidend ist nur, wie man damit umgeht. Respektvoll, klar und mit dem Willen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Das versuche ich vorzuleben und ja, gerne auch mit einer Portion Humor.

Die Zügel locker lassen

Nicht einmal der Papst ist sprichwörtlich heiliger als er selbst. Wobei lässt Du manchmal ein wenig genussvoll die Zügel schleifen, wenn die Kameras aus sind und niemand hinguckt?

Natürlich erlaube ich es mir und lasse die Zügel durchaus einmal genussvoll schleifen, wenn die Kameras aus sind. Denn ich bin zwar Kniggetrainerin, aber auch einfach Mensch. Und Menschen haben kleine Schwächen, stille Genussmomente und winzige Sünden, die das Leben würzen. Manche essen heimlich Schokolade, andere schauen Serien oder lesen Zeitschriften, die sie öffentlich niemals zugeben würden und manche … schweigen mit einem Augenzwinkern.

In diesem Interview sind die Kameras eindeutig an. Also bleibe ich in der offiziellen Version. Die Renate, stets höflich, stets respektvoll, stets (fast) tadellos. Und wenn irgendwo ein Mikrofon leuchtet, dann bleibt es natürlich auch dabei.

Was ich aber verraten kann: Gute Manieren bedeuten nicht, perfekt zu sein oder durch den Alltag zu schweben wie eine wandelnde Enzyklopädie zur Etikette. Sie bedeuten, bewusst zu handeln mit Werten, Klarheit und einem feinen Gespür für Situationen. Und manchmal bedeutet bewusst handeln eben auch, sich selbst einen genüsslichen Ausreißer zu erlauben, ohne ihn der gesamten Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch das hat in der Business Etikette seine Berechtigung und auch seinen Namen. Nennt sich Capriccio, aber das funktioniert nur, wenn man das Regelwerk kennt und beherrscht. Sonst ist es nicht Capriccio, sondern schlicht ein Fauxpas. Und mehr verrate ich nicht. Zumindest nicht, solange irgendetwas rot blinkt.

Regeneration für neue Herausforderungen

Du bist eine fleißige Frau und viel unterwegs. Selbst die größten Heldinnen brauchen früher als später eine Pause. Wie entspannst Du am liebsten und wodurch sammelst Du wieder neue Kräfte?

Ich arbeite viel und ich arbeite unfassbar gern. Neue Projekte sind für mich keine Belastung, sondern Inspiration. Dazu zählen die Höfliche Klasse, mein Kinderbuch, die neue Kniggetrainerausbildung für 2026 und vieles mehr, was gerade hinter den Kulissen entsteht. Diese Tätigkeit erfüllt mich, weil sie Menschen stärkt und unser Miteinander ein Stück besser macht. Das gibt mir Kraft. Ich will ja die Welt ein kleines bisschen wertschätzender machen!

Aber natürlich brauche auch ich Momente, in denen niemand etwas von mir will. Und die finde ich auf zwei Arten:

  • Erstens, und da bin ich kompromisslos, einmal im Jahr bin ich drei Wochen in den Bergen. Nur ich, ohne Termine, ohne Ablenkung, mit einer klaren Diät für Körper und Geist. Dort sortiere ich mich, lade die Akkus auf und komme zurück wie generalüberholt.
  • Zweitens das Zeichnen von Flipcharts. Für viele ist es Arbeit, für mich ist es Meditation mit Wachs- und Filzstift. Wenn ich ein Flipchart gestalte, bin ich vollkommen im Moment. Farben, Formen, Linien, das entspannt mich wie andere eine Einheit in Yoga. Es ist mein kleiner kreativer Rückzugsort, der mich im Alltag immer wieder erdet.

Nach diesen Pausen fühle ich mich, als könnte ich wieder Bäume ausreißen. Und meistens entsteht dann auch gleich das nächste Projekt.

Wenn es einmal zu Ende geht

Was wäre Deine Henkersmahlzeit und welche schönen Erinnerungen und Gefühle verbindest Du damit?

Das wäre keine philosophische Entscheidung, sondern eine sehr bodenständige. Ich würde mich für meine ganz persönliche kulinarische Dreifaltigkeit entscheiden, nämlich Pizza, Pommes und Knödel. Nicht nacheinander, sondern gemeinsam. Wenn schon letztes Essen, dann bitte schön ein Genussfeuerwerk.

Eine große Pizza, weil sie mich an unbeschwerte Abende erinnert, an denen niemand etwas von mir wollte außer: „Magst du noch ein Stück?“ Ich kann übrigens auch ganz locker zwei Pizzen verdrücken.

Pommes, weil ich im Leben gelernt habe, dass Freundschaft oft aus kleinen Dingen entsteht, wie dem Teilen der längsten, knusprigsten Pommes in der Portion. Und man kann sie mit den Fingern essen. Bei meiner Henkersmahlzeit lasse ich ganz sicher die Silbergabel weg! Und dann noch Mamas Knödel, weil sie für mich ein Stück daheim sind. Ehrlich, warm, sättigend und manchmal ein bisschen unvernünftig. Genau wie das Leben.

Meine Henkersmahlzeit wäre also kein Gourmetmenü, sondern ein Teller voller Erinnerungen. An Kinderlachen, Familienfeste, spontane Auszeiten, an Momente, in denen es einfach nur darum ging, zu genießen.

Und höchstwahrscheinlich würde ich mit dieser Kombination meine eigene Hinrichtung um eine gute Stunde hinauszögern, einfach weil ich so beschäftigt wäre, alles aufzuessen.

Aber mich quält gerade eine wichtige Frage. Wofür sollte ich denn wirklich zum Galgen gehen müssen? Hab´ ich mich tatsächlich so schlecht benommen? Es waren doch alle Kameras aus!

Fazit und Zusammenfassung

Gutes Benehmen, gesunde Werte und kultivierter Lebensstil sind Renate Sandler bereits in der Kindheit sprichwörtlich in die Wiege gelegt worden. Menschen mit Sorgen rund um die Themen Selbstbewusstsein, Karriere, Beziehungen und das tägliche Miteinander finden in ihr einen wertvollen Orientierungspunkt. Renate lebt selbst, was sie anderen empfiehlt. Doch es gilt die Devise Praxis statt Paragraphen. Werden Benimmregeln zum Selbstzweck, läuft etwas schief. Im Rahmen des Knigge Instituts gehört das Projekt Höfliche Schule zu ihren besonderen Herzensangelegenheiten. Renate bringt viel Humor inklusive Selbstironie mit. Bei Unhöflichkeit, Ideenklau und Unpünktlichkeit versteht sie indes keinerlei Spaß. Es müssen bei ihr nicht immer Hummerschwänzchen und Kaviar im formvollendeten Ambiente sein. Das ganze Jahr über gibt sie gerne Vollgas, weiß aber trotzdem genau, wann der Punkt für eine Auszeit gekommen ist. Bist Du neugierig geworden darauf, mit ihr zu arbeiten? Besuche den Internetauftritt vom Knigge Institut, um mehr zu erfahren.

Bildnachweis: KI.

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