Claudia Rogge arbeitet in Frankreich und von dort aus als Coach für Veränderungen. Dabei vereint sie Kommunikation, Kunst, Coaching und spezielle Retreats in der Provence. Sie begleitet Menschen und Organisationen darin, gewohnte Denkmuster zu verlassen und Wandel als Chance zu begreifen. Konsequent lebt sie selbst vor, was sie anderen Menschen empfiehlt. Es geht um das Lösen festgefahrener Strukturen, Perspektiven zu erweitern und in Bewegung zu kommen. Aus alternativen Optionen entstehen Klarheit und neue Energie. Im sehr ausführlichen Interview erzählt sie aus ihrem Leben und vermittelt uns ihren ganz speziellen Zugang zu Kunst, Coaching und Veränderung.
- Warum ausgerechnet Dich?
- Wie lautet das Alleinstellungsmerkmal?
- Kommunikation, Kunst und Coaching
- Nichts bereuen
- Sinnvolle Veränderungen oder bloßer Wandel
- Leben wie eine Göttin in der Provence
- Kreative Erfahrungen
- Die freischaffende Künstlerin
- Gekommen, um zu bleiben
- Wenn es einmal zu Ende geht
- Fazit und Zusammenfassung
Warum ausgerechnet Dich?
Welche Sorgen und Hoffnungen muss jemand haben, damit er oder sie genau Dich braucht?
Wir haben alle Sorgen und Hoffnungen. Das ist normal. Wenn sie beginnen zu belasten, immer wiederkehrende Gedankenschleifen auslösen und sich ein Gefühl der Ausweglosigkeit breitmacht, biete ich gerne meine Hilfe an. Menschen, die in ihrem Alltag keine Erfüllung und Freude mehr empfinden, die etwas verändern möchten, machen sich auf den Weg zu mir in die Provence oder vereinbaren Onlinetermine. Oft wird mir ein Gefühl des im eigenen Leben gefangen zu sein gespiegelt, welches sich nicht mehr erträglich anfühlt. Antreiber sind unerfüllte Sehnsüchte und Veränderungswünsche, beruflich wie privat, meist verbunden mit dem Wunsch, so nicht weiter machen zu können oder zu wollen. Gleichzeitig begleiten sie Ängste davor, wie ein anderes Leben aussehen könnte und wie sich mögliche Schritte umsetzen lassen. Das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Menschen, die Teil eines Systems sind.
In dem Licht des Südens, dürfen sie ankommen und erst einmal zur Ruhe kommen. Hier, inmitten der wundervollen Natur, können sie Luft holen und aus der Distanz, fern ihrer täglichen Routinen, einen neuen Blick auf ihre Themen einnehmen. Ich arbeite bewusst mit unterschiedlichen Zugängen, gedanklich, sinnlich sowie kreativ, denn jeder Mensch findet an einer anderen Stelle seine Tür. Wer Verständnis sucht, im Mut noch zaudert, sich mehr Selbstvertrauen für die nächsten Schritte wünscht, ist bei mir herzlich willkommen. Je nach Lust steigen wir in einen Heißluftballon und schauen uns die Welt von oben an. Eins möchte ich kurz erwähnen. Ich bevorzuge die Präsenz in der Provence und biete anschließend weitere Onlinecoachings an. Mir ist der Break zwischen dem Alltag und neuen Impressionen wichtig. Aber wenn es nicht anders geht, gelingt das auch rein online.
Wie lautet das Alleinstellungsmerkmal?
Was bekommen Menschen so nur bei Dir?
Was soll ich sagen? Mich. Auf meine Spezifizierungen gehen wir gleich noch näher ein. Aber so viel sei verraten: Meine Kombination aus Kommunikation, Kunst, Coaching und der unmittelbaren Einbettung in die Natur der Provence ist selten. Ich verbinde analytische Klarheit mit intuitiven Zugängen und arbeite mit meinen Klientinnen und Klienten nicht nur im Gespräch, sondern über Bilder, Kreativität, Landschaft und sinnliche Wahrnehmung. Die Natur ist hier mein Mitcoach. Sie weitet den Blick, beruhigt das Nervensystem und ermöglicht Perspektivenwechsel, die im Alltag kaum gelingen. Durch diese Verbindung eröffne ich Menschen Räume, in denen sie anders denken, anders fühlen und sich selbst neu begegnen können.
Ich lade ein, Perspektiven zu wechseln, in Möglichkeiten zu denken und das Offensichtliche wie das Verborgene neu zu betrachten. Menschen finden immer einen Zugang. Manche über Sprache, andere über Kunst, wieder andere über Natur oder Bewegung. Das ist sehr individuell. Deshalb sind verschiedene Zugangskanäle für mich so wichtig. Alles hat mit Wahrnehmung, Reflexion und Wirkung zu tun. Dort liegt meine Besonderheit. Ich sehe nicht nur die Fakten, sondern auch die feinen Bewegungen darunter. Ich nehme Impulse aus Kunst, Philosophie und Natur auf, verbinde sie mit strategischer Klarheit und schaffe Räume, in denen Menschen wieder Mut, Vertrauen und Möglichkeiten spüren und sehen können. Die Provence ist dabei mehr als Kulisse. Sie ist Resonanzraum, Spiegel und Beschleuniger. All das zusammen macht meine Arbeit aus und lässt Menschen oft anders gehen, als sie gekommen sind.
Kommunikation, Kunst und Coaching
Du verbindest nach eigener Aussage Kommunikation, Kunst und Coaching. Nicht für jeden passt das automatisch zusammen. Bitte erkläre uns, was Deine Kombination so speziell macht.
Kommunikation, Kunst und Coaching passen vielleicht nicht auf den ersten Blick zusammen. Für mich sind es Geschwister. Sie begleiten mich mehr als mein halbes Leben lang. Kunst will immer kommunizieren. Immer. Außer sie bleibt in einer Schublade. Kommunikation ist im besten Fall Kunst. Kunst und Kommunikation wollen beide etwas bewirken. Und hier kommt das Coaching ins Spiel. Es geht um die Kraft der Wirkung und Bewegung, die von allen dreien ausgeht.
Meinen ersten Berührungspunkt hinsichtlich der Verbindung von Coaching und Kunst hatte ich vor über 30 Jahren in einem Seminar bei der serbischen Performance- und Konzeptkünstlerin Marina Abramovic. Mit ihren Arbeiten erlangte sie Weltruhm und wurde 1997 mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig ausgezeichnet. In ihrem Seminar mit dem Titel Cleaning the house wurde 3 Tage lang nicht gesprochen und nicht gegessen. Anders als die heutigen zuhauf angebotenen Schweigeseminare, wurde dieses hier mit künstlerischen Methoden durchgeführt. Ein Übungsbeispiel: Wir gingen mit einem Handspiegel rückwärtsbetrachtend durch den Ort. Eine scheinbar simple Aufgabe, die meine ganze Wahrnehmung veränderte. Alles, was ich sonst im bekannten Blickwinkel gewohnt bin zu sehen, bekam einen anderen und eingeschränkteren Fokus. Ein Ausschnitt, dafür viel konzentrierter. Ein neuartiges Gefühl, so zu sehen. Für mich war es ein wirklicher Perspektivenwechsel. Was ich lernte, war, dass sich mit wenigen Mitteln unsere Betrachtung und unser Empfinden völlig verändern kann.
Dazu kam die Literatur, die mich begleitete. Der Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil und sein Möglichkeitssinn. Wenn ich alles anders denken kann, ist die vermeintliche Wirklichkeit nicht ernstzunehmender als die Möglichkeit, mir alles auch anders vorzustellen. Das ist vermutlich das, was mich anders macht. In Möglichkeiten denken. Jederzeit. Es gibt nie nur den einen Weg. Keine klassischen Methoden. Eher solche, die vielleicht auch irritieren. Die inspirieren und einladen, anders zu sehen, zu spüren und neu zu reflektieren. Es gibt immer Alternativen. Wenn wir sie sehen möchten und uns einlassen.
Kunst wird schon lange wissenschaftlich daraufhin untersucht, welche Wirkung sie auf Menschen hat. In einer neuen Metastudie der Uni Wien wurden jüngst Daten aus 38 Studien mit 6805 Teilnehmern zusammengefasst, um herauszufinden, welche psychologischen Prozesse ausgelöst werden. Fünf zugrundeliegende Mechanismen konnten identifiziert werden. Laut Studie seien es affektive, kognitive, soziale, selbsttransformative, also etwa identitätsstärkende oder die Selbstreflexion fördernde und solche, die die Widerstandsfähigkeit stärken. Weiters könne das Betrachten von Kunst etwa zur Regulierung der eigenen Emotionen und zu Freude führen. Zudem könne es zum Nachdenken anregen oder Neugierde wecken, aber auch ein Gefühl von Sinnhaftigkeit vermitteln. All das sind Gründe, warum ich Kunst gerne mit ins Coaching einbeziehe. Und jetzt ist es sogar belegt.
Nichts bereuen
Ein zentrales Motto von Dir ist Regrette rien. Was hast Du im Leben doch bereut, was sollten Deine Leser nicht mehr bereuen und was machen jene, die kein Französisch können?
Was soll ich sagen? Ich bin zum dritten Mal verheiratet. Bereue ich etwas? Nein. Der erste Ehemann ist der Vater meiner wunderbaren Töchter, die mir fünf fantastische Enkelkinder schenkten. Der zweite ist ein großartiger Künstler. Und mein dritter Ehemann ist meine Sonne. Natürlich bin ich an vielen Stellen gescheitert und wahrlich war mein Leben nicht immer ein Zuckerschlecken. Zum Beispiel war ich etliche Jahre alleinerziehend und wollte trotzdem weiter als Künstlerin arbeiten. Das war ein organisatorischer und finanzieller Spagat. An allen Schwierigkeiten durfte ich wachsen. Glücklicherweise neige ich nicht dazu allzu lange den Kopf in den Sand zu stecken. Mir hilft meine Kreativität neue Wege zu finden und mein Mut, sie auch zu gehen.
Ich bereue tatsächlich nichts. Ich frage mich, warum wir immer bereuen sollten. Manches hat ein Ende. Manches eröffnet einen Neuanfang. Wenn wir Selbstvertrauen haben und Bewertungen außen vorlassen, dann können sich Türen öffnen. Ich möchte tatsächlich dazu einladen, die Welt ohne Reue zu sehen und zu leben. Dafür muss niemand Französisch können. Aber vielleicht savoir vivre verstehen.
Sinnvolle Veränderungen oder bloßer Wandel
Du berätst in Veränderungsprozessen. Was ist für Dich wirklich sinnvolle Veränderung, was hingegen lediglich ein Verändern um der Veränderung willen?
Eine wunderbare Frage. Sinnvolle Veränderungen sind in meinen Augen solche, die primär notwendig sind. Wenn etwas von gestern nicht mehr gilt oder wirkt, entsteht der Bedarf nach echter Veränderung. Sie kann intrinsisch oder extrinsisch motiviert sein. Innerer oder äußerer Überlebenskampf. Wo beißt es? Woran kranke ich oder kranken wir? Was bedroht mich oder uns? Was macht mich oder uns überlebensfähig? Wie kann ich oder können wir überzeugungsfähig sein? Und was macht uns Freude? Überzeugung und Freude sind die stärksten Motivationsverstärker.
Ein Verändern um der Veränderung willen dagegen ist inhaltsleer. Es hat weder Ziel noch Richtung, keinen langen Atem und keinen Gehalt. Der New Work Anstrich mit Obstkorbduft interessiert mich nicht. Jede, und ich meine jede, Veränderung, sei es im Privaten oder in größeren Systemen, braucht eine innere Einstellung, eine Kultur, ein Ziel und eine gute Strategie. Nur wer Veränderung wirklich anstrebt, nur wer überzeugt von ihrer Notwendigkeit ist, wird a) motiviert sein und b) sich nachhaltig für sie einsetzen. Ein Bewusstsein dafür, dass keine Veränderung von heute auf morgen realisiert werden kann und dass es zwischendurch mal ungemütlich werden kann, ist dabei äußerst hilfreich.
Leben wie eine Göttin in der Provence
Sobald Du bei LinkedIn auftauchst, riecht es im Feed nach Lavendel. Wie hast Du die Provence für Dich im Leben entdeckt und was bedeutet sie für Dich?
Wie schön, es freut mich, wenn ich Lavendelduft versprühe. Die Provence habe ich vor knapp 20 Jahren entdeckt. Ein Kurator lud mich hierhin ein, um mein Ausstellungskonzept für das Museum of Modern Art und den Katalog hier auszuarbeiten. Ich war schockverliebt. In die Provence. Darauf kam ich regelmäßig und einige Zeit später begleitete mich mein Mann. Ohne jegliche Absicht, rein aus Neugierde, blätterten wir in zwei unterschiedlichen Immobilienmagazinen, während wir im Café saßen. Das hört sich jetzt überaus kitschig an, aber wir zeigten beide auf die gleiche Immobilie. Kurzum, wir vereinbarten einen Termin und es war um uns geschehen. Das war 2011. Die ersten Jahre pendelten wir, wurden immer vertrauter und im letzten Jahr haben wir uns dann entschieden, hier zu leben. Wir hatten Glück, dass mein Kurator, der immer mehr Freund wurde, uns sehr schnell mit den Einheimischen vernetzte. In all den Jahren sind daraus Freundschaften entstanden. Wir fühlen uns zu Hause.
Die Provence ist für mich wie eine sonnige Umarmung. Sie schenkt mir Ruhe, Licht, Inspiration, Lebensfreude, Gelassenheit und eine Lebensart, die mir sehr entspricht, nämlich das Savoir vivre. Mir gefallen das Miteinander, die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft. Hier zählt der Mensch, nicht sein Titel und sein Vermögen. Gleichgültig, wie viele Beulen dein Auto hat oder ob du dir Designerklamotten leisten kannst, der Wert bist du als Mensch.
Kreative Erfahrungen
Du hast über viele Jahre das Kreativteam einer Agentur geführt. Welche Erfahrungen nimmst Du aus dieser Zeit mit?
Als Künstlerin lebte ich oft in meiner eigenen Welt. Ich entschied selbst, welches nächste Projekt ich realisieren wollte. Es ging ausschließlich um meine Vorstellungen und meinen künstlerischen Weg. Natürlich kam der Moment der Veröffentlichung und der Austausch mit Menschen. Aber es gab keinen Auftraggeber. Niemanden, der vorab über top oder flop entscheiden konnte.
Als Leiterin einer Kreativabteilung war das vollkommen anders. Dort arbeiteten wir im besten Sinne auftragsbezogen. Nach Briefing, im Team, in Abstimmung mit Kunden. Wir entwickelten gemeinsam Ideen, präsentierten sie intern, filterten die stärksten Vorschläge heraus und stimmten sie dann in Schulterblicken mit den Kunden ab. Ich war die Kommunikationsschnittstelle zwischen meinem Team und den Auftraggebern. Manchmal gab es schnelle Entscheidungen, weil ein Entwurf sofort überzeugte. Manchmal drehten wir hartnäckige Schleifen. Ich war nicht allein für das Ergebnis verantwortlich. Meine Aufgabe war es, den Kunden zu verstehen und gemeinsam mit meinem Team seine Wünsche zu erfüllen.
Für mich war es eine wertvolle Erfahrung, meine freie Inselkreativität in Beziehung zu setzen mit einer Kreativität im Unternehmenskontext. Vorher führte ich nur mich selbst. Dort wurde ich zur Führungskraft. Eine Erfahrung, die heute ein zentraler Baustein meines Coachings und Beratung ist. Ohne diese Zeit könnte ich heute Führungskräfte nicht mit derselben Tiefe begleiten.
Die freischaffende Künstlerin
Seit über 25 Jahren bist Du außerdem freischaffende Künstlerin. Was soll Deine Kunst bewirken und ausdrücken? Wie ist Dein ganz persönlicher Zugang zur Kunst?
Mein Wunsch war es immer mit meiner Kunst Kommunikation auszulösen. Dieser Wunsch wurde in meinem Kommunikationswissenschaftsstudium und vor allem durch Niklas Luhmann entzündet. Also begann ich mit Performances und Installationen im öffentlichen Raum. Heute würde ich sagen, ich habe damals provoziert. Eine Installation für die Obdachlosenorganisation fifty-fifty mit dem Titel Restposten in Düsseldorfer stieß seitens der Stadt auf enormen Widerstand, obwohl ich eine Sondergenehmigung hatte. Kurzum, vom Oberbürgermeister bekam ich eine Mitteilung, dass ich nie wieder eine Erlaubnis bekommen würde.
Das regte bei mir die Idee an, einen gläsernen LKW bauen zu lassen, mit dem ich und meine Installationen mobil wären. Nie stand mir steilerer Wind im Gesicht. Keiner glaubte an meine Idee, eher wurde ich für verrückt erklärt. Egal, ich war Feuer und Flamme. Recherchierte und fand heraus, das gab es noch nicht. Ich wollte mit Installationen durch Europa reisen, um durch Intervention Kommunikation auszulösen. Ein Jahr später bekam ich für die Idee einen Kunstpreis und danach fand ich Sponsoren und weitere Unterstützung auf Länder- und Stadtebene. Zwei Jahre später war der LKW gebaut und ich konnte meine erste Tournee mit 5000 Babyköpfen an Bord durch Europa fahren. Danach folgte eine weiter Installation mit 66 gebückten nackten Männer aus Kunststoff.
Überall wo der LKW hielt, versammelten sich Menschentrauben. Sie diskutierten untereinander und miteinander. Überall stand Presse bereit und sogar die Nachrichtenagentur Reuters begleitete mich, als ich in Berlin einreiste. Was ich sagen möchte? Glaubt an eure Ideen. Lasst sie euch nicht kleinreden, wenn ihr wirklich daran glaubt. Mein Zugang zu Kunst ist Interesse.
Gekommen, um zu bleiben
Kommen wir noch einmal zurück zu den Veränderungen. Was sollte sich in Deinem beruflichen und privaten Leben keinesfalls mehr verändern, weil es einfach so gut zu Dir passt?
Veränderungen können jederzeit stattfinden, weil Lebensumstände sie bedingen. Mein berufliches und privates Leben passt aktuell sehr gut zu mir und natürlich würde ich gerne ewig hier an meinem Lieblingsort leben. Es kann jedoch sein, dass das nicht immer möglich sein wird. Mobilität, Gesundheit und weitere Faktoren könnten dies beeinflussen. Der Franzose sagt on verra, was wir werden sehen bedeutet. Heute genieße ich das Leben erst einmal.
Wenn es einmal zu Ende geht
Was wäre Deine Henkersmahlzeit und welche schönen Erinnerungen und Gefühle verbindest Du damit?
Es gibt ja bekanntlich Glücklichmachessen. Wohl nicht umsonst. Wobei mich im Sommer andere Gerichte glücklich machen als im Winter. Aber wir wissen ja jetzt noch nicht, wann es so weit sein wird. Als Vorspeise würde ich gerne den Linseneintopf meiner Oma begrüßen. Ich liebte den Geruch, wenn ich bei ihr ankam. Alles fühlte sich warm und einladend an. Als Hauptspeise würde ich eine fette Portion Spaghetti Vongole essen wollen. Da liegt der ganze Süden drin. Meeresduft, Leichtigkeit, das Gefühl von Freiheit. All das, was mein Leben heute prägt und was ich gerne mitnehmen würde. Und als Dessert noch einmal meiner Omas Frankfurter Kranz. Noch einmal diese Süße von damals schmecken, die so viel Liebe in sich trug. Und wenn ich nur ein Gericht auswählen darf, dann Spaghetti Vongole. Weil ich eher herzhaft sowie pikant veranlagt bin und weil dieses Gericht für mich nach Leben schmeckt.
Fazit und Zusammenfassung
Claudia Rogge bietet Menschen, die sich in scheinbar ausweglosen Lebenssituationen befinden, ihre Hilfe an. Die Kombination aus Kommunikation, Kunst, Coaching und die Umgebung der Provence gibt es so nur bei ihr. Veränderung ist das zentrale Thema und gezielter Perspektivenwechsel ein effektiver Hebel. Claudia hat ein durchaus bewegtes Leben hinter sich und gelernt, nichts zu bereuen. Klotzen statt Kleckern ist ihre Devise, wobei sie auch vor 66 nackten, gebückten Männern nicht zurückschreckt. Sie hat ihren Platz im Leben gefunden, bleibt aber selbst offen für Neues. Savoir vivre gehört bei ihr zu Arbeit und Leben dazu. Bist Du neugierig geworden darauf, mit ihr zu arbeiten? Besuche ihren Internetauftritt Creativ Coach Claudia Rogge.








